Pfeffer auf der Couch?

Großer Spaß: Kinder lecken die ganze Zeit an unserer Echt-Ledercouch, anstatt mit uns gemeinsam zu Abend zu Essen. Da macht der gemeine Papa mit der Pfeffermühle ein bisschen Pfeffer auf die Couch um sie endlich davon abzuhalten. Aber siehe da – den Kinder schmeckts und sie lecken den ganzen Pfeffer von der Couch.

Ohne Worte 🙂

Freud und Leid des Mutter-Seins

Den folgenden Beitrag hatte ich angefangen zu schreiben als Linus 6 Monate alt war. Eigentlich sollte es sein 6-Monats-Brief werden, aber irgendwie scheint mich damals etwas anderes beschäftigt zu haben, was ich mit dem zeitlichen Abstand natürlich nicht mehr so genau weiß. Aber dennoch gibt es diese Momente natürlich nach wie vor, daher wollte ich den Text nicht in den Papierkorb verschieben, sondern hebe ihn auf. Ich habe damals geschrieben:

Ein halbes Jahr bist Du schon alt, es ist wirklich Wahnsinn wie die Zeit vergeht. An dieser Stelle möchte ich einmal nicht den üblichen Report über Neuerungen und Entwicklungen abliefern. Vielmehr möchte ich zurückblicken auf das letzte halbe Jahr und die Veränderungen die es so gebracht hat bzw. Du die mitgebracht hast 🙂

Lieber Linus, Du hast unser Leben ganz schön verändert. Aber doch nicht so radikal wie ich es mir vorgestellt habe. Letztendlich sind wir die gleichen Menschen geblieben, wir haben nur neue Seiten an uns entdeckt. Ich habe noch nie einen Menschen so schnell so dermaßen in mein Herz geschlossen wie Dich, eher noch – Du bist ein Teil meines Herzens geworden. Wenn ich Dich beobachte könnte ich Dich manchmal nehmen und ganz fest knuddeln. Da mache ich auch oft genug, aber ich könnte es noch öfter machen. 

Manchmal überkommen mich aber auch schlimme Gedanken, was wäre wenn Dir was passieren würde, Du morgen nicht mehr aufwachen würdest, jemand Dich mir wegnehmen würde, etc. Ich kann Dir gar nicht sagen, wie schlimm das wäre. Deswegen versuche ich so etwas auch nicht zu denken. Dementsprechend kann ich auch keine Filme mehr über Kindesentführungen, -misshandlungen und ähnlichem schauen.

[18.04.2013]

Tja, wie gesagt, auch heute gibt es diese Momente, dass ich ein Kind oder beide knuddeln und drücken möchte, weil ich sie so liebe. Und dann die anderen, die Schreckens-Momente, wenn wir unterwegs sind und Linus plötzlich verschwunden scheint. Oder die Nächte in denen mir plötzlich die schlimmen Gedanken kommen „Was wäre wenn…“ Aber gut, das gehört zum Leben dazu, ich hoffe inständig, dass wir ein solches Schicksal nicht erleben müssen und immer oder zumindest meistens mit Freude auf unsere Kinder schauen können.

17.02.2017 Unsere Sauna kommt!

Juhuuu, heute kommt endlich unsere Sauna! Noch kann man nicht viel sehen, da alles in Einzelteile zerlegt ist. Aber wir sind schon seehr sehr gespannt wie das Bad dann so aussieht, wie die Sauna aussieht und natürlich wie es so ist, in der eigenen Sauna zu saunen, mal eben so abends nach der Arbeit. Wir stellen es uns traumhaft vor…mal sehen!

19.12.2016 Der große Umzug

Heute ist der große Umzugstag – wir ziehen endlich in unser eigenes Haus! Wie alle Umzüge war auch dieser im Vorfeld total anstrengend. Ich mag Umzüge sowieso nicht sonderlich, aber mit 2 kleinen Kindern ist es noch fürchterlicher. Wir haben Ute und Wilfried sehr oft in Anspruch genommen, da ja im Vorfeld nicht nur Einpacken, Abbauen etc. anstand sondern auch die Hausübergabe.

Ich hatte wie immer den Anspruch das beste und günstigste Umzugsunternehmen zu finden, beim letzten Umzug von Köln nach Darmstadt ist mir das ja gelungen. Diesmal habe ich leider daneben gegriffen. Nachdem schon total zerfledderte Kartons ankamen die man kaum noch verwenden konnte, war die Umzugstruppe aus Russland oder sonst wo her und verstand kaum Deutsch. Darüber hinaus waren sie langsam und haben 10 Stunden gebraucht um die Wohnung in Darmstadt zu räumen und alles einzuladen. Danach haben sie im Hauruck-Verfahren in vier Stunden hier in Griesheim alles wieder ausgeladen und zumindest die wichtigsten Sachen wieder aufgebaut. Zum Glück ist nichts wesentliches kaputt gegangen, nur ein paar unwichtige Dinge sind weggekommen, so dass sich der Schaden (bis der an unseren Nerven) in Grenzen hält.

Spaß gemacht hat es nicht, aber wir hoffen dass das nun für längere Zeit der letzte Umzug war.

 

Der Countdown läuft, der Umzug ist noch vor Weihnachten geplant!

Nachdem es nun so aussieht, als wenn das Haus im Dezember fertig werden wird, haben wir uns vorgenommen noch vor Weihnachten einzuziehen.

Morgen kommen etliche Umzugsunternehmen um sich die Wohnung anzuschauen und ein Angebot abzugeben. Auch die ersten möglichen Nachmieter kommen morgen Abend schon. Es wird also ernst! Noch kann ich es gar nicht wirklich glauben, dass wir Weihnachten schon im eigenen Haus sein werden!

Sommer!!!

Seit dem 24.08. hat Steffen Elternzeit. Seitdem geht auch Helena bis 16 Uhr in die Krippe und das Wetter ist super. Wir genießen meine letzten 2,5 Wochen Urlaub (denn meine Elternzeit endete am 24.08.) also in vollen Zügen – vormittags/mittags ohne, nachmittags mit Kindern und gehen ins Schwimmbad, machen Radtouren, gehen essen und sind natürlich auch viel auf der Baustelle. Und püntlich zu Steffens Elternzeit ist auch das Wetter super geworden, so dass es mich auch gar nicht so schmerzt das wir jetzt diesen Sommer doch gar nicht mehr wegfahren werden.

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Elternzeit-Alltag

Da die Zeit so schnell vergeht und ich mich im Nachhinein oft gefragt habe was ich in meiner Elternzeit mit Linus eigentlich so den ganzen Tag gemacht habe, halte ich mal ein paar der Aktivitäten fest, mit denen ich mich derzeit beschäftige.

Die Vor- und Nachmittage unterscheiden sich ziemlich voneinander: Vormittags ist es derzeit noch eher ruhig, denn Helena und ich sind allein zu Hause. Ich versuche viele Sachen zu erledigen für die man ein bisschen Zeit und Ruhe braucht oder aber auch mal etwas für mich zu machen. Leider gehört auch im Moment putzen zu meinen Beschäftigungen, da unsere Frau Türk aufgehört hat. Aber auch für unser Hausprojekt stehen immer mal wieder die einen oder anderen ToDos an. Darüber hinaus Einkaufen, zur Post gehen, Wäsche machen, mit Freundinnen telefonieren, mit Kollegen zum Mittagessen gehen, oder einfach nur mal ausgiebig duschen und Haare waschen und und und…

Nachmittags hole ich um 15 Uhr Linus aus der Kita ab und dann ist natürlich Action gefragt. Daher haben Linus und ich in den letzten Wochen: natürlich ganz viel Feuerwehrmann gespielt, Lego gebaut, Bücher vorgelesen und angeschaut, aber auch…

…Cookies gebacken,

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…Knete selbst gemacht und beknetet,

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…gebastelt,

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…Spiele gespielt,

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…das Zimmer umgeräumt

und vieles mehr. Hin und wieder besuchen wir Ute und Wilfried oder machen ein Spieledate mit den Nachbarn oder anderen Freunden aus. Mit Robin und seiner Mama Sabrina waren wir kürzlich im Vivarium, was auch sehr schön war.

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Auf zur Kita!

Ich gehe seit einigen Wochen den Weg zur Kita mit Linus und Helena wenn  irgendwie möglich zu Fuß. Am Anfang war ich noch skeptisch ob Linus die Strecke schafft, aber das ist überhaupt kein Problem. Außerdem ist der Weg ja soooo spannend! In der Regel läuft das so ab:

Mama, kommst Du?

Mama, kommst Du?

Aus der Haustür raus, geht es erst einmal zum Bäcker. Entweder hat Linus sein neues Laufrad dabei, das wir dann beim Bäcker deponieren (weil Zimtbrötchen essen und Laufrad fahren nicht gleichzeitig geht. Oder ohne Laufrad wird ein Wettrennen draus: wer ist zuerst beim Bäcker – auf die Plätze…fertig…LOS! Und schon rennen wir um die Wette bis zur Straße – klar das Linus immer gewinnt 😉 Mit Zimt- oder Rosinenbrötchen und Kaffee gehts dann zur Ampel – Linus möchte immer alle Ampelknöpfe drücken – und wenn es grün ist, im Laufschritt auf die andere Straßenseite.

Die vorbeifahrenden Autos sind natürlich spannend:

„Guck mal, wie Ute-Fredid-Auto“

„Da, ein Caprio!“

„Guck mal, was ist das für ein lustiges Auto?“

„Der Bus hat auch ein Knautsch, wie meiner!“

„Mama, schau mal ein Traktor-Bagger!“….

An dem verlassenen Firmengelände steht ein Betonklotz mit Stange, die muss zum Runterrutschen verwendet werden – wie die Feuerwehrmänner. „Mama, Du bist die Feuerwehrfrau und ich bin der Feuerwehrmann“ – o.k. „Runterrutschen, Hose über die Schuhe, Hose hochziehen, Jacke an, Helm an – und los zum Einsatzort!“ Und wieder laufen bis zur Brücke. Da müssen wir dann warten bis mindestens ein Zug vorbeigefahren ist – besser zwei.

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Dann wieder Wettlauf zur nächsten Ampel – schnell drücken und warten bis es grün wird. Auf der anderen Straßenseite ist ein Zigarettenautomat, der hat so viele schöne bunte Bilder drauf und zwei Klappen in die man die Hand reinstecken kann – toll!IMG_4540 image40

Und dann noch die Baustelle an der Kita, hier sind der Polizeibagger (weil grün) und der Traktorbagger, die fleißig das Außengelände an Kita und Krippe bearbeiten, total interessant – was die alles machen: Steine rumfahren, Erde von links nach rechts baggern, Löcher graben…da fällt es schon mal schwer sich loszureißen, um in die Kita zu gehen. Aber da warten ja auch so viele spannende Sachen!

Und Nachmittags geht es natürlich in umgekehrter Reihenfolge zurück!

Fotoshooting mit Helena

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Heute haben wir im zweiten Anlauf ein Fotoshooting mit Helena und natürlich dem Rest der Familie gemacht. Wilfried hat sich bereit erklärt von uns Familienfotos und Helena Babyfotos zu machen. Der erste Versuch ist leider bei 35 Grad Außentemperatur sehr schweißtreibend und damit nicht sehr erfolgreich gewesen.

Der zweite Anlauf war erfolgreicher. Obwohl es mit Linus nicht ganz einfach war und er immer wieder in und aus den Bildern gesprungen ist und grundsätzlich nicht das machen wollte was man gerade vorgeschlagen hat, sind dennoch einige sehr schöne Bilder von uns vieren und von Helena alleine entstanden.

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Oberfeld Ernte

Nachdem wir leider viel zu wenig Zeit auf unserer Parzelle auf dem Oberfeld verbringen konnten und deswegen gießen und Unkraut jäten ziemlich vernachlässigt haben, haben wir jetzt doch überraschend viel geerntet.

Linus hat auch Kartoffeln ausgegraben Kartoffeln und MöhrenUnsere ParzelleLecker MangoldLinus hilft ganz tollIMG_4668Kartoffeln und Mairrübchen

Hat Spaß gemacht und nächstes Jahr dann im eigenen Garten.