Wir haben unseren Vorgarten neugemacht, da diverse Pflanzen (einschl. Ahorn und Pampasgras) eingegangen sind.
Vorher:


Während:













Nachher:



Wir waren endlich mal wieder im Skiurlaub. Nachdem wir Coronabedingt in den letzten beiden Jahren keinen Skiurlaub gemacht haben, haben wir dieses Mal was ganz anderes gemacht: wir waren mit dem TUS Griesheim auf einer Familien-Skifreizeit. Insgesamt 84 Menschen aus Griesheim und anderen Orten sind mitgefahren, dabei natürlich auch ganz viele Kinder. Und auch vom Ort hat sich dieser Urlaub von den bisherigen Skiurlauben unterschieden: wir waren nämlich in Frankreich, in Valloire. Das war schon der Nachteil an der ganzen Sachen: wir waren nämlich auf der Hinfahrt über 10 Stunden unterwegs. Aber die Unterkunft war prima und ein bisschen Schnee lag auch. Unser Ankunftstag war Silvester, daher haben wir abends noch mit einigen aus der Gruppe auf das neue Jahr angestoßen.
Am nächsten Tag ging der Skiunterricht los. Die Kids haben sich trotz 2 Jahren Pause wieder gut auf den Skiern gemacht und auch ich hab nicht alles vergessen und konnte nach ein paar Tagen Anfängerhügel schon einige von den einfachen Pisten fahren. Linus und Helena sind nach dem Unterricht immer noch mit Steffen gefahren, bis die Pisten dicht gemacht haben. Für mich war um 15 Uhr Schluss, das hat mir dann als Pistenzeit gereicht.
In Summe war es aber sehr schön, wir sind viel viel Ski gefahren – ich bin sicher noch nie so viel gefahren wie in diesem Urlaub und das trotz schlechter Pisten. Die Gruppe war auch sehr nett und die gemeinsamen Abende sehr lustig – es gab einen Rodel- und Glühweinabend, eine Geburtstagsfeier an der Rezeption der Anlage und ein gemeinsames Abschiedsessen in der Pizzeria. An den Abenden ohne Programm haben wir meistens im Appartement gegessen und sind dann auch nicht soo spät ins Bett – am nächsten Tag ruft ja wieder die Piste! Wir haben gesagt, wir würden wieder eine TUS Skifreizeit mitmachen – wenn denn die lange Fahrt nicht wäre – daher mal sehen, wo es uns nächstes Jahr hin verschlägt.















Mitte Mai – Noordwijk
So langsam komme ich gar nicht mehr nach, mit unseren ganzen Escapes in diesem Jahr. Da man jetzt wieder ohne 2G/3G oder irgendwas reisen kann, habe. wir etliche Wochenendtrips gemacht und noch geplant. Ich finds super! Aber ich fasse diese mal in einem Beitrag zusammen.
Im Mai war Steffen auf etlichen Geschäftsreisen, eine davon ging nach Den Haag, und da kam mir die Idee, das ich doch mit den Kindern nachkommen und wir gemeinsam das Wochenende am Meer verbringen könnten. Im Vorfeld waren die Wetteraussichten nicht gut, letztendlich hatten wir aber ganz tolles Wetter und ein wunderschönes Wochenende, das wir komplett am Strand von Noordwijk und Katwijk verbracht haben. Wir haben eine tolle Fahrradtour durch die Dünen von Noordwijk gemacht und waren ansonsten am wunderschönen Strand, einschließlich der vielen tollen Strandbars von Katwijk.




















Pfingsten – Zelten und Paddeln an der Lahn
Anfang des Jahres hatten Sabrina und ich bereits einen Termin für ein gemeinsames Zeltwochenende festgemacht. Da ich gerne mal wieder paddeln wollte, kam mir die Idee, das Zelten mit einer Paddeltour auf der Lahn zu verbinden. Wir waren dann auf einem echt schönen Zeltplatz in Solms-Scholeck und hatten einen schönen Platz auf der Zeltwiese. Dank unserer tollen Ausstattung stand Camp Meyer in ca. 30 Minuten.
Das Wetter war auch an diesem Wochenende viel besser als gemeldet. Am Samstag hatten wir richtig viel Sonne bei angenehmen Temperaturen. Perfekt, um auf dem Zeltplatz oder an der „Beachbar“ abzuhängen, die Füße in die Lahn zu halten und zu grillen.
Am nächsten Tag ging es auf die Lahn zum Paddeln. Es hat nur mal ein bisschen zwischendurch genieselt, ansonsten war es bewölkt, was für das Paddeln perfekt war. Die Lahn ist ein sehr ruhiges Flüsschen, aber die Schleusen haben dem Ganzen dann doch ein bisschen Action gegeben. Und es war wirklich schön, mal wieder zu Paddeln. Abends haben wir wieder unsere schon legendäre Camping-Kartoffelsuppe gekocht und noch bei Technomucke vor dem dem Zelt gesessen. Es war ein tolles Wochenende draußen und unterwegs.


























Mühlenwanderung bei Johannisberg
Während des Lockdowns haben wir Vier die Mühlenwanderung im Elsterbachtal gemacht. Leider waren aber damals alle Mühlen, die heute Weingüter mit Gutsausschank sind, geschlossen. Deswegen hatten wir uns vorgenommen, die Wanderung nochmal zu machen, wenn kein Lockdown mehr ist, und wir bei den ganzen Weinständen und Gutsauschänken einkehren können. Das wollten wir dann an Fronleichnam zusammen mit den Maiers machen und damit wir nach diversen Weinchen nicht noch nach Hause fahren müssen, haben wir uns Zimmer in einem Hotel in der Nähe von Johannisberg reserviert. Das Wetter war traumhaft an dem Tag, vielleicht schon einen Tick zu heiß, aber bei tiefblauem Himmel und strahlender Sonne war die Wanderung trotzdem sehr schön. Nur leider hat das mit den Gutsausschänken nicht ganz so funktioniert wie gedacht. Für den ersten waren wir zu früh, der zweite hatte geschlossen und den dritten haben wir gar nicht erst gefunden. Aber wir sind trotzdem zu unserem Wein gekommen, denn überall konnte man dann doch irgendwie eine Flasche kaufen und dann im leeren Weingarten genießen. Abends haben wir dann im Hotel gegessen und noch länger zusammen gesessen. Insgesamt, auch wenn es anders war als gedacht, ein schöner Escape.











Baden Baden
Im Herbst waren wir nochmal mit allen Berliner Allee-Nachbar in Baden-Baden in der Jugendherberge.











Unsere diesjährigen Herbstferien haben wir auf Kos verbracht. Und es war mal wieder eine ganz schöne Zitterpartie, ob wir fliegen können. Diesmal nicht wegen irgendwelcher Coronabeschränkungen, sondern weil fast alle von uns vorher nochmal krank oder zumindest ordentlich angeschlagen waren. Aber am Samstag saßen wir dann doch alle fit und frisch im Flieger nach Griechenland! Der Flug ging ruckzuck vorbei, alle waren ganz entspannt, vor allem die Kinder. Am Flughafen haben wir uns wieder einen Mietwagen genommen und sind so auch ganz entspannt zu unserem Hotel, dem Horizon Beach Hotel in Mastichari auf der Nordseite der Insel gekommen. Bei unserer Ankunft war es schon dunkel und tatsächlich ein bisschen kühl. Aber das Abendessen war prima, die ganze Hotelanlage und das Buffet sahen toll aus und das Essen schmeckte auch entsprechend. Auch unsere Zimmer waren phantastisch, sehr stylisch, frisch renoviert und die Kids hatten ein komplett eigenes Zimmer mit eigenem Bad!













Wir hatten uns vorgenommen, es am ersten Tag ruhig anzugehen und haben dementsprechend am Sonntag erstmal das Hotel und den Strand erkundet. Die 4 (!) Pool waren allesamt etwas frisch, da war das Meer fast warm dagegen. Ich bin trotzdem schwimmen gegangen und fand es traumhaft! Wir haben auch einen Strandspaziergang gemacht.
Am nächsten Tag sind wir auf die Südseite der Insel, zum Magic Beach gefahren, einem einsamen, traumhaften Strand mit nur ganz wenigen Liegen und sonst nix außer klarem Wasser und weißem Sand. Mittags haben wir in einer phänomenal schönen Strandbar gegessen. Die Aussicht war ein Traum und das Essen sehr lecker.









Am Dienstag sind wir Vormittags in die Berge gefahren und haben eine zerfallene Burg (Paleo Pyli), ein verlassenes Dorf (Agios Dimitros) und das Bergdorf Zia angeschaut, das sehr hübsch allerdings auch sehr touristisch ist.
Am Mittwoch waren wir wieder auf der Südseite am Strand, diesmal am Paradise Beach. Der Strand ist belebter als der Magic Beach, dafür ist der Sand nochmal feiner und flach abfallend, so dass man noch lange im Meer stehen, aber auch toll schnorcheln kann. Außerdem gab es wieder eine tolle Strandbar.














Am Donnerstag haben wir einen Ausflug auf die Insel Nisyros gemacht. Es ging erstmal mit dem Bus nach Kalymnos und von dort mit dem Boot eine Stunde nach Nysiros. Ich hatte vorab versucht den Ausflug selbst zu organisieren, aber da man auf Nisyros auch ein Auto gebraucht hätte, war das alles zu kompliziert. Und so haben wir den Ausflug über TUI gebucht und waren ziemlich touri-mäßig im großen Tross unterwegs. Aber es war trotzdem toll und sehr beeindruckend. Die Bootsfahrt war schon sehr schön, Nysiros sehr idyllisch und urig und der Vulkankrater mit den Schwefelwolken die ausgetreten sind ziemlich beeindruckend. In Summe eine sehr lohnenswerte Tour. Den letzten Tag haben wir dann wieder am Strand verbracht und am Samstag haben wir uns vor dem Abflug nach Hause noch Kos Stadt angeschaut – ganz nett – hat bei mir aber nicht den überragenden Eindruck hinterlassen. In Summe war der Urlaub aber sehr sehr schön und hat mal wieder bestätigt, dass wir zurecht absolute Griechenland-Fans sind.
Unsere Kinder drücken uns wirklich auch in ihrem zarten Alter schon so einiges an Sprüchen rein. Hier eine kleine Auswahl. (Ich dachte ich hätte schon einen Post dazu, finde ihn aber nicht mehr…also evt. sind einige doppelt…aber was solls):
Helena: Das kannst Du Dir in den Hinterkopf schlagen.
Linus hat fettige Haare. Su zu Linus: Du musst mal wieder Haare waschen. Linus so: Sieht man das von außen? Ich dachte man spürt das nur.
Steffen hebt Su hoch. Linus: Wow, ein Liebesmoment.
Helena sehr verschlafen morgens: Ich komme gleich, ich muss mich ausmüden.
Linus und Mattis im Gespräch: „Ey sach mal, ist es eigentlich cooler LOL zu sagen oder zu Lachen?“
Helena: was riecht denn hier so gut? Ich glaub, das bin ich.
Linus: das glaube ich, das ich cool aussehe.
Linus: Oh my godness. Kumpel: Ey, entspann Dich mal. Deine Eltern sind es auch.
Helena: Mundalbtraum
Helena: Manchmal muss ich notlachen.
Helena zu Steffen: Du bist ein Bösian, dann zu mir: und Du bist eine Böseline.
Helena: Die hat mich ziemlich durchgefragt.
Helena: Hat Papa sich ausgewütet?
Helena: Ich möchte dieses Lied hören „Ich stehe vor dem Hochhaus“ oder so (Sie meinte ein Hoch auf uns)
Helena: Du sollst mich nicht auslächeln!
Helena (vorwurfsvoll): Der Linus hat gesagt er hat keine Halsschmerzen mehr und jetzt will er nicht mit mir kuscheln!
Steffen zu Linus: Warum startest Du denn da (in einem Computerspiel)? Antwort Linus: Weil ich es kann!
Linus: Da haben die sich so viel Mühe gegeben den Schuh zu malen und dann streichen die den durch.
Linus: Musst Du mal nachdenken – in Deinem Kopf.
Dialog: Su zu Steffen: Bei uns in der Firma werden die Kaffeemaschinen abgebaut. Linus mischt sich ein: Ooooh, dann kann die Mama gar kein Kaffee mehr trinken. Schade Schade Schadeee…
Linus: Sauer macht lustig, guck mal, die Helena lacht schon
Linus wird gefragt:Hat das der Nikolaus gebracht? Antwort: Nein der Papa.
Wegen der Zwiebeln brennen die Augen so, deswegen muss die Feuerwehr die Zwiebeln wegbringen.
Linus: Adventsgeschmücke
Linus: Papi, ich hab Dich lieb…und ich hab Hunger.
Linus: Bist Du lustig? Ich bin total lustig!
Dialog: Steffen (leicht genervt nachdem er Linus schon mehrere Wünsche erfüllt hat): „Hier hast Du noch Milch zu Deiner Melone, kleiner König“, Antwort Linus: „Aber ich bin doch gar nicht der König, ich bin doch der Linus“
Die erste Woche der Osterferien haben wir in diesem Jahr im Frankenland verbracht, da am 10.04. ein Familientreffen geplant war. Wir sind am Samstag, den 09. in Hersbruck angekommen und haben den Urlaub schon einmal herrlich auf dem Michelsberg bei leckerem Essen zusammen mit Ute und Wilfried eingeläutet. Am nächsten Tag stand dann das Familientreffen im Veldensteiner Forst an. Das, nach der einigem Hin und Her dann auch tatsächlich stattgefunden hat. Und für Steffen und mich war es zusätzlich ein ganz besonderer Tag: unser 10. Hochzeitstag! Am nächsten Tag waren wir mit Kathlen und Meiko am Happburger See und am Dienstag sind wir dann alle zusammen den Plecher Höhlenweg gelaufen, bei dem es viele tolle Höhlen zu entdecken gab.
Am Mittwoch ging es für uns dann weiter nach Bad Staffelstein, wo wir dank Ruths Hotelkontingent vergleichsweise günstig im Best Western an der Therme übernachtet haben. In der Therme waren wir dann gar nicht, da sie eigentlich nicht für Kinder geeignet ist und das Hotel tatsächlich auch ein sehr schönes Schwimmbad mit Sauna hatte – das hat uns vollkommen gereicht. Wir haben dann am nächsten Tag in einem Zug alle Sehenswürdigkeiten von Bad Staffelstein „abgearbeitet“: das Kloster Banz, die Basilika Vierzehnheiligen und den Staffelberg. Alles sehr schön und sehenswert. Außerdem waren wir noch in Coburg, auch ein sehr schönes Städtchen mit großer Veste.





































Dieses Wochenende haben wir mal wieder ein paar schöne Sachen unternommen. Samstag Nachmittag waren wir in Nierstein. Ein echt hübsches Örtchen auf der anderen Rheinseite in dem sich alles um Wein dreht. Dementsprechend sind wir durch die Weinberge gelaufen, haben den tollen Blick auf Rhein und Rebe genossen und waren in einer Weinstube essen.





Am Sonntag waren wir bei der „großen Dino Live-Show“. Eine ziemliche Abzocke, aber irgendwie doch gut gemacht und die Kinder fanden es super – am Ende dann also doch alles gut. Danach waren wir noch im Grünen Laub essen. Also wieder ein toller Familientag.

Linus hat innerhalb von 24 Stunden zwei Zähne nebeneinander verloren. Damit hat er gerade eine ziemliche Lücke im Gebiss – aber der „Nachwuchs“ naht 🙂

Unseren diesjährigen Herbsturlaub haben wir auf Sithonia/Chalkidiki verbracht. Da wir in diesem Sommer Urlaub in den Bergen gemacht haben, war mein Kalkül, dem deutschen Herbst noch einmal ein bisschen zu entkommen und ein paar Tage Sonne genießen zu können. Und das ist uns gelungen, es war ein toller Urlaub und eine echt schöne Zeit.
Unser Hotel Lagomandra Beach lag zwar mitten im Nirgendwo, aber das wussten wir schon vorher und haben uns deswegen für die ganze Zeit einen Mietwagen genommen. Wir haben sowie so die ganze Reise individuell gebucht und sind damit sehr gut gefahren. Das Hotel war echt sehr schön. Das Zimmer war ein Maisonette-Zimmer, die Kinder hatten einen eigenes Zimmer im Obergeschoss mit eigenem Bad und wir hatten unser Zimmer unten, mit Balkon und ebenfalls eigenem Bad. Das Essen war auch super und zum Strand ging es nur mal eben über die Straße und schon war man da.
Das Wetter war insgesamt schön, mit einigen recht wechselhaften Tagen an denen es teilweise schon ordentlich geregnet hat. Dank Mietwagen konnten an diesen Tagen aber Ausflüge machen und mussten nicht im Hotel ausharren. Und meistens konnte man einen Tag später dann schon wieder an den Strand. Die Strände auf Sithonia sind super schön und wir waren noch richtig im Meer baden, was auch echt toll war. Das Wasser war glasklar und Linus hat das Schnorcheln für sich entdeckt.
Insgesamt ist uns mal wieder aufgefallen, dass wir Griechenland im allgemeinen, die Griechen, das griechische Essen, das griechische Bier, den Ouzo…und alles sonst sehr mögen. Daher würden wir das gerne im nächsten Jahr wieder genauso machen und im Herbst ein wenig die griechische Sonne genießen, mal sehen wohin es uns dann verschlägt.
























Jetzt wird der „Kleine“ schon 7 Jahre alt – siiiiiieeebennn Jahre!!!!! Wo ist denn bitte die Zeit geblieben? Und nicht nur das – so langsam häufen sich die Anzeichen, dass Linus definitiv kein kleines Kind mehr ist. Jaaaa, okay ab und zu bricht er noch wegen Kleinigkeiten in Tränen aus und Paw Patrol schaut er auch noch (wenn Helena es guckt). Aber die Trinkflasche mit Kindermotiv war ihm jetzt schon zu uncool, ein Paar Schuhe musste ich umtauschen – die hatten „Mädchenfarben“ (Akzente in Türkis) und was er toll findet ist „geil“ oder „krass“. Ja ja, warten wir mal ab, was die Pubertät dann so bringt, denn Türen schlagen geht heute schon…
Aber nun zum eigentlichen Geburtstag. Der war nämlich schon mal sehr schön. Wir haben Linus und Helena um 11:30 Uhr aus Schule und Kindergarten abgeholt und sind zu Viert im Bueno essen gewesen – eine leckere Platte mit viel Fleisch! Dann gab es die Geschenke. Für Linus eine tatataaaa…Nintendo Switch. Das war natürlich ein Geschenk, dass Papa ausgesucht hat. Nachmittags kam dann die Family und hat noch ganz viel Lego und Transformers mitgebracht. Das zweite Riesengeschenk zum 7. gab es schon ein paar Tage früher: Ute und Wilfried haben Linus ein neues Fahrrad geschenkt. Das alte Puky-Rad mit Piraten-Motiv und Fähnchen ging nämlich so gar nicht mehr (s. Merkmale der Entkindlichung oben).



Seine Geburtstagsparty mit den Kumpels aus der Schule wollte Linus dieses Jahr gerne unter dem Motto „Transformers“ feiern. Nach einigen Recherchen, wo man wie feiern könnte (Kletterwald, Bioversum oder doch wieder Dino Adventure Park?), habe ich mich entschlossen, dieses Jahr zu Hause zu feiern, da ich ja „sowieso Zeit“, aber auch Lust hatte den Geburtstag zu organisieren. Linus wollte gerne 10 Kinder eingeladen, das war mir zwar eigentlich ein bisschen viel, aber na ja, was will man machen? Linus hat ja schon Wochen vorher die Tage bis zu seinem Geburtstag gezählt und jeder Tag wurde begrüßt mit: „Noch 14 Tage bis ich Geburtstag habe…“ usw. Da wollte ich dann auch nicht kleinlich sein. Aber ein bisschen gezittert habe ich innerlich dann schon bei dem Gedanken, dass uns 12 Kinder bei strömenden Regen vor lauter Langeweile die Bude auseinander nehmen. Es kam aber anders…
An dem Tag der Feier war traumhaftes Wetter – strahlender Sonnenschein und 23 Grad. Wir hatten für Nachmittags eingeladen, damit der Rasen trocken ist und wir uns auf jeden Fall die meiste Zeit draußen im Garten aufhalten konnten. Um 14 Uhr trudelte die Meute dann so nach und nach ein. Zunächst einmal gab es ein kleines Snackbuffet auf der Terrasse. Das Highlight daran waren definitiv die Brausestäbchen, die man so schön in großen Mengen in die Apfelschorle werfen kann – wenn man dann noch die Flasche schüttelt, toll was dann passiert! Nachdem der kleine Ausflug zu Jugend forscht beendet war, haben die Kids dann per Flaschendrehen Linus‘ die Geschenke überreicht. Danach ging der eigentliche Spaß los: die Transformers Schatzsuche! Optimus Prime hat den Kindern über unseren Fernseher eine Videobotschaft mit ihrem Auftrag zukommen lassen. Dieser war – natürlich – ihm dabei zu helfen die Welt zu retten – was sonst? (Steffen und ich hatte am Abend vorher einen Heidenspass dabei, die Botschaft mittels Verzerret-App einzusprechen.) Zur Weltrettung gehörten dann etliche Aufgaben, die die Kids lösen mussten: Fische retten (Wasser tragen), Sackhüpfen, Quizfragen beantworten, verschwundene Gegenstände erraten, Eierlaufen, Dosenrasseln. Für jede gelöste Aufgabe gab es die Teile einer Schatzkarte, die nach der letzten Aufgabe zusammengesetzt und -geklebt werden musste. Dann ging es los zur eigentlichen Schatzsuche im Neubaugebiet. Steffen hatte vorher die Straßen mit Transformers-Symbolen präpariert, die die Kinder finden mussten. Schließlich sind sie auf den Twingo gestoßen, an dem dann nochmal coole Schwerter inklusive Kettchen und Knicklichtern als Dekoration gebastelt werden konnten. Der eigentliche Schatz war dann so bewaffnet schnell gehoben und aufgeteilt. Zurück im Garten gab es dann Abendessen (Würstchen mit Pommes). Die Meisten wollten gar nicht wirklich etwas essen, sondern lieber noch spielen. Es wurden noch Transformers-Aufkleber gebastelt und Bilder ausgemalt, alle Fahrräder und Gefährte durch den Garten gefahren oder einfach nur geklettert und auf dem Trampolin gehüpft. Um 18 Uhr war die Feier dann eigentlich beendet, allerdings hat es einigen so gut gefallen, dass sie gar nicht gehen wollten und so waren noch bis nach 19 Uhr Kinder da. Aber Steffen und ich waren zufrieden und entspannt, da wir den Tag recht erfolgreich fanden und Linus hat es – glaube ich – auch gefallen!











