Skiurlaub in Valloire

Wir waren endlich mal wieder im Skiurlaub. Nachdem wir Coronabedingt in den letzten beiden Jahren keinen Skiurlaub gemacht haben, haben wir dieses Mal was ganz anderes gemacht: wir waren mit dem TUS Griesheim auf einer Familien-Skifreizeit. Insgesamt 84 Menschen aus Griesheim und anderen Orten sind mitgefahren, dabei natürlich auch ganz viele Kinder. Und auch vom Ort hat sich dieser Urlaub von den bisherigen Skiurlauben unterschieden: wir waren nämlich in Frankreich, in Valloire. Das war schon der Nachteil an der ganzen Sachen: wir waren nämlich auf der Hinfahrt über 10 Stunden unterwegs. Aber die Unterkunft war prima und ein bisschen Schnee lag auch. Unser Ankunftstag war Silvester, daher haben wir abends noch mit einigen aus der Gruppe auf das neue Jahr angestoßen.
Am nächsten Tag ging der Skiunterricht los. Die Kids haben sich trotz 2 Jahren Pause wieder gut auf den Skiern gemacht und auch ich hab nicht alles vergessen und konnte nach ein paar Tagen Anfängerhügel schon einige von den einfachen Pisten fahren. Linus und Helena sind nach dem Unterricht immer noch mit Steffen gefahren, bis die Pisten dicht gemacht haben. Für mich war um 15 Uhr Schluss, das hat mir dann als Pistenzeit gereicht.

In Summe war es aber sehr schön, wir sind viel viel Ski gefahren – ich bin sicher noch nie so viel gefahren wie in diesem Urlaub und das trotz schlechter Pisten. Die Gruppe war auch sehr nett und die gemeinsamen Abende sehr lustig – es gab einen Rodel- und Glühweinabend, eine Geburtstagsfeier an der Rezeption der Anlage und ein gemeinsames Abschiedsessen in der Pizzeria. An den Abenden ohne Programm haben wir meistens im Appartement gegessen und sind dann auch nicht soo spät ins Bett – am nächsten Tag ruft ja wieder die Piste! Wir haben gesagt, wir würden wieder eine TUS Skifreizeit mitmachen – wenn denn die lange Fahrt nicht wäre – daher mal sehen, wo es uns nächstes Jahr hin verschlägt.

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Little Escapes 2022

Mitte Mai – Noordwijk

So langsam komme ich gar nicht mehr nach, mit unseren ganzen Escapes in diesem Jahr. Da man jetzt wieder ohne 2G/3G oder irgendwas reisen kann, habe. wir etliche Wochenendtrips gemacht und noch geplant. Ich finds super! Aber ich fasse diese mal in einem Beitrag zusammen.

Im Mai war Steffen auf etlichen Geschäftsreisen, eine davon ging nach Den Haag, und da kam mir die Idee, das ich doch mit den Kindern nachkommen und wir gemeinsam das Wochenende am Meer verbringen könnten. Im Vorfeld waren die Wetteraussichten nicht gut, letztendlich hatten wir aber ganz tolles Wetter und ein wunderschönes Wochenende, das wir komplett am Strand von Noordwijk und Katwijk verbracht haben. Wir haben eine tolle Fahrradtour durch die Dünen von Noordwijk gemacht und waren ansonsten am wunderschönen Strand, einschließlich der vielen tollen Strandbars von Katwijk.

Pfingsten – Zelten und Paddeln an der Lahn

Anfang des Jahres hatten Sabrina und ich bereits einen Termin für ein gemeinsames Zeltwochenende festgemacht. Da ich gerne mal wieder paddeln wollte, kam mir die Idee, das Zelten mit einer Paddeltour auf der Lahn zu verbinden. Wir waren dann auf einem echt schönen Zeltplatz in Solms-Scholeck und hatten einen schönen Platz auf der Zeltwiese. Dank unserer tollen Ausstattung stand Camp Meyer in ca. 30 Minuten.
Das Wetter war auch an diesem Wochenende viel besser als gemeldet. Am Samstag hatten wir richtig viel Sonne bei angenehmen Temperaturen. Perfekt, um auf dem Zeltplatz oder an der „Beachbar“ abzuhängen, die Füße in die Lahn zu halten und zu grillen.
Am nächsten Tag ging es auf die Lahn zum Paddeln. Es hat nur mal ein bisschen zwischendurch genieselt, ansonsten war es bewölkt, was für das Paddeln perfekt war. Die Lahn ist ein sehr ruhiges Flüsschen, aber die Schleusen haben dem Ganzen dann doch ein bisschen Action gegeben. Und es war wirklich schön, mal wieder zu Paddeln. Abends haben wir wieder unsere schon legendäre Camping-Kartoffelsuppe gekocht und noch bei Technomucke vor dem dem Zelt gesessen. Es war ein tolles Wochenende draußen und unterwegs.

Mühlenwanderung bei Johannisberg

Während des Lockdowns haben wir Vier die Mühlenwanderung im Elsterbachtal gemacht. Leider waren aber damals alle Mühlen, die heute Weingüter mit Gutsausschank sind, geschlossen. Deswegen hatten wir uns vorgenommen, die Wanderung nochmal zu machen, wenn kein Lockdown mehr ist, und wir bei den ganzen Weinständen und Gutsauschänken einkehren können. Das wollten wir dann an Fronleichnam zusammen mit den Maiers machen und damit wir nach diversen Weinchen nicht noch nach Hause fahren müssen, haben wir uns Zimmer in einem Hotel in der Nähe von Johannisberg reserviert. Das Wetter war traumhaft an dem Tag, vielleicht schon einen Tick zu heiß, aber bei tiefblauem Himmel und strahlender Sonne war die Wanderung trotzdem sehr schön. Nur leider hat das mit den Gutsausschänken nicht ganz so funktioniert wie gedacht. Für den ersten waren wir zu früh, der zweite hatte geschlossen und den dritten haben wir gar nicht erst gefunden. Aber wir sind trotzdem zu unserem Wein gekommen, denn überall konnte man dann doch irgendwie eine Flasche kaufen und dann im leeren Weingarten genießen. Abends haben wir dann im Hotel gegessen und noch länger zusammen gesessen. Insgesamt, auch wenn es anders war als gedacht, ein schöner Escape.

Baden Baden

Im Herbst waren wir nochmal mit allen Berliner Allee-Nachbar in Baden-Baden in der Jugendherberge.

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Wonderful Kos

Unsere diesjährigen Herbstferien haben wir auf Kos verbracht. Und es war mal wieder eine ganz schöne Zitterpartie, ob wir fliegen können. Diesmal nicht wegen irgendwelcher Coronabeschränkungen, sondern weil fast alle von uns vorher nochmal krank oder zumindest ordentlich angeschlagen waren. Aber am Samstag saßen wir dann doch alle fit und frisch im Flieger nach Griechenland! Der Flug ging ruckzuck vorbei, alle waren ganz entspannt, vor allem die Kinder. Am Flughafen haben wir uns wieder einen Mietwagen genommen und sind so auch ganz entspannt zu unserem Hotel, dem Horizon Beach Hotel in Mastichari auf der Nordseite der Insel gekommen. Bei unserer Ankunft war es schon dunkel und tatsächlich ein bisschen kühl. Aber das Abendessen war prima, die ganze Hotelanlage und das Buffet sahen toll aus und das Essen schmeckte auch entsprechend. Auch unsere Zimmer waren phantastisch, sehr stylisch, frisch renoviert und die Kids hatten ein komplett eigenes Zimmer mit eigenem Bad!

Wir hatten uns vorgenommen, es am ersten Tag ruhig anzugehen und haben dementsprechend am Sonntag erstmal das Hotel und den Strand erkundet. Die 4 (!) Pool waren allesamt etwas frisch, da war das Meer fast warm dagegen. Ich bin trotzdem schwimmen gegangen und fand es traumhaft! Wir haben auch einen Strandspaziergang gemacht. 

Am nächsten Tag sind wir auf die Südseite der Insel, zum Magic Beach gefahren, einem einsamen, traumhaften Strand mit nur ganz wenigen Liegen und sonst nix außer klarem Wasser und weißem Sand. Mittags haben wir in einer phänomenal schönen Strandbar gegessen. Die Aussicht war ein Traum und das Essen sehr lecker. 

Am Dienstag sind wir Vormittags in die Berge gefahren und haben eine zerfallene Burg (Paleo Pyli), ein verlassenes Dorf (Agios Dimitros) und das Bergdorf Zia angeschaut, das sehr hübsch allerdings auch sehr touristisch ist.

Am Mittwoch waren wir wieder auf der Südseite am Strand, diesmal am Paradise Beach. Der Strand ist belebter als der Magic Beach, dafür ist der Sand nochmal feiner und flach abfallend, so dass man noch lange im Meer stehen, aber auch toll schnorcheln kann. Außerdem gab es wieder eine tolle Strandbar.

Am Donnerstag haben wir einen Ausflug auf die Insel Nisyros gemacht. Es ging erstmal mit dem Bus nach Kalymnos und von dort mit dem Boot eine Stunde nach Nysiros. Ich hatte vorab versucht den Ausflug selbst zu organisieren, aber da man auf Nisyros auch ein Auto gebraucht hätte, war das alles zu kompliziert. Und so haben wir den Ausflug über TUI gebucht und waren ziemlich touri-mäßig im großen Tross unterwegs. Aber es war trotzdem toll und sehr beeindruckend. Die Bootsfahrt war schon sehr schön, Nysiros sehr idyllisch und urig und der Vulkankrater mit den Schwefelwolken die ausgetreten sind ziemlich beeindruckend. In Summe eine sehr lohnenswerte Tour. Den letzten Tag haben wir dann wieder am Strand verbracht und am Samstag haben wir uns vor dem Abflug nach Hause noch Kos Stadt angeschaut – ganz nett – hat bei mir aber nicht den überragenden Eindruck hinterlassen. In Summe war der Urlaub aber sehr sehr schön und hat mal wieder bestätigt, dass wir zurecht absolute Griechenland-Fans sind.

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Ski Foan!

Vom 17.02. – 23.02.2018 waren wir in Oberstdorf im Winterurlaub und hatten auch wieder die Ferienwohnung bei Familie Vogler in Tiefenbach. In Tiefenbach lag auch richtig viel Schnee, in Oberstdorf war es hingegen eher grün-weiß mit Schneematsch. Die Skigebiete waren aber gut präpariert und mit unserer Ankunft wurde es kälter und es gab neuen Schnee. Dementsprechend war das Wetter insgesamt leider nicht so schön wie beim letzten Mal – sondern eher nebelig-diesig.

Nach einer leider ziemlich langen Fahrt am Samstag, haben wir am Sonntag erst einmal die Ausrüstungen ausgeliehen, Linus zum Skikurs angemeldet und waren shoppen, da zufällig verkaufsoffener Sonntag war. Außerdem wurden an jeder Ecke Eisskulpturen geschnitzt, was natürlich ein tolles Event war.

Am Montag ging es dann für Linus in die Skischule und für Steffen auf die Piste. Helena war ziemlich frustriert, dass sie nicht auch durfte, aber für die Skischule ist sie halt noch zu jung. Da der Frust anhielt, haben wir am nächsten Tag auch für sie Ausrüstung ausgeliehen und dann ist die kleine Dame mit Steffen zusammen auf die Piste gegangen. Hat auch ganz gut geklappt.

Linus hat sich in der Skischule super geschlagen, er hat ruckzuck die verschiedenen „Stufen“ durchlaufen: vom Sölli-Hasen bis letztens zu den Mickey Mäusen, die dann auch schon auf die Piste durften. Am Donnerstag ist der dann auch bereits auf der Piste gefahren und am Freitag gab es zum Abschluss ein Skirennen. Insgesamt war es schon schön, aber die Mittagsschlaferei hat genervt und ich konnte eigentlich nichts vernünftiges machen weil ich gefühlt ständig auf Abruf bereitstehen musste. Daher machen wir es im nächsten Skiurlaub auch anders: dann geht die gesamte Familie auf die Bretter, mal sehen wie das wird!

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Herbsturlaub im CenterParc am Bostalsee

Wohin kann man im November noch in den Urlaub fahren, wenn man nicht fliegen will?
Wir haben uns nach einigem Hin- und Herübergelegen für einen CenterParc entschieden und es war eine richtig gute Wahl. Um die Anfahrt so kurz wie möglich zu halten, haben ich den Park am Bostalsee im Saarland ausgesucht. Der ist nicht so alt wie so manch anderer Park in Holland und die Kritiken im Internet klangen recht vielversprechend.

Die Anreise war dann doch anstrengender als gedacht. Eigentlich sollte die Fahrt unter 2 Stunden dauern, aber wegen Dauerregen, Pausen, etc. haben wir aber doch lange gebraucht und waren erst gegen 17 Uhr im Park. Unser Haus war klein und kuschelig, mit Kamin, phantastischem Blick auf den See und die Kinder hatten ein eigenes Schlafzimmer. Die Beiden haben zusammen in einem großen Bett geschlafen und haben das sehr genossen.

An den ersten beiden Tagen war das Wetter furchtbar: kalt mit Dauerregen der zwischendrin auch mal in Schnee überging. Deswegen haben wir uns vor allem im Park bzw. innen im „Market Dome“ aufgehalten, die Kids haben auf dem Indoor-Spielplatz gespielt, wir haben die Gastronomie getestet, Kids Disco und Pferchen reiten mitgemacht, Minigolf gespielt etc., etc. – Möglichkeiten gab es zum Glück genug und das war ja auch die Idee an der Geschichte. Bei etwas besserem Wetter konnten wir dann auch mal raus zum Kinderbauernhof, der jedoch wenig Begeisterung ausgelöst hat, aber der Spaziergang am See war schön. Abends haben wir entweder an den Aktivitäten im Park-Zentrum teilgenommen (oder beobachtet) oder wir haben kuschelige Spieleabende im Haus veranstaltet.

Im weiteren Verlauf der Woche hatten wir dann auch ein paar Tage lang richtig tolles (wenn auch kaltes) Wetter. An einem Tag wollten wir eigentlich ins „Gondwana“ – ein Urzeit-/Dino-Museum, das an dem leider Tag geschlossen hatte. Stattdessen haben wir uns die ehemalige Zeche Reden angeschaut, eine tolle alte Industrieanlage, deren Gelände in einen „Erlebnisort“ umgebaut wurde, u.a. mit einem tollen Warmwassergang, den man durchlaufen kann. Außerdem haben wir an diesem Tag Steffens Beförderung zum Senior Manager mit einem tollen Mittagessen im Restaurant Felsenkeller (Name war Programm) gefeiert.

An zwei Tagen haben wir natürlich auch das zum CenterParcs gehörige Badeparadies ausgiebig genutzt. Die Kinder hatten einen Riesenspaß! Am Anfang waren beide noch etwas zurückhaltend und haben eher im flachen Wasser der Wasserspielplätze gespielt. Aber nach einiger Zeit hatten sowohl Linus als auch Helena eine Riesenfreude daran mit den Schwimmflügeln in den verschiedenen Warmwasserbecken rumzuschwimmen – Helena wollte hinterher nur noch „leine“ (alleine) schwimmen. Rutschen wollten die Kiddies noch nicht, das haben Steffen und ich dann jeweils „leine“ gemacht 🙂 Die Schwimmbadbesuche echt toll und haben sowohl uns Großen als auch den Kleinen prima gefallen – und wir haben uns fest vorgenommen auch zu Hause mal mit den Beiden schwimmen zu gehen.

Zum Ende der Woche war das Wetter dann nicht mehr so dolle. Im dicken Nebel haben wir uns die Burg (!) Lichtenberg in Thallichtenberg angeschaut und an unserem Abreisetag, dem Freitag, waren wir dann doch noch mal im Gondwana – ein wirklich tolles Prähistorie-Dino-Abenteuer-Land mit vielen, sehr real wirkenden Nachbauten von Landschaften und Dinos – für die Kinder fast ein bisschen zu gruselig, aber Steffen und ich waren sehr beeindruckt.

Ja, und danach haben wir uns dann auch schon wieder auf unser schönes großes, kuschelig warmes Haus gefreut, obwohl es wirklich eine sehr schöne, abwechslungsreiche aber auch entspannende Woche mit viel Zeit für uns war 🙂

Urlaub Teil 2 – zu Hause

Den zweiten Teil unseres Urlaubes haben wir zu Hause verbracht. Allerdings sind die Kiddies wieder in die Kita gegangen – hatten also streng genommen keinen Urlaub mehr. Aber Steffen und ich hatten Urlaub und haben uns dann auch sehr bemüht nicht nur Orga-Sachen abzuarbeiten, sondern auch etwas „Schönes“ zu unternehmen. Z. B. waren wir Bad Homburg (Steffen hatte in Vorstellungsgespräch, ich war bummeln/shoppen) und wir haben seehr feudal in einem Steakhaus gegessen – auf der Terrasse in der Sonne sitzend mit einem Aperol Spritz als Aperitif – sehr schön!

Mittwochs waren wir am Rhein in Treber laufen, eine ganz tolle Gegend mit super Aussicht (ohne Schwerindustrie und so 😉 Donnerstags haben wir dann eine Fahrradtour nach Büttelborn gemacht und haben mal wieder festgestellt wie schön es doch bei uns ist.

Richtung Wochenende hat Steffen dann der Ergeiz gepackt und wir haben den ersten Pflanzstreifen in unserem Garten angelegt. Klingt trivial, war aber dann doch etwas Arbeit: Abmessen – Rasen abstechen – Erde ausheben – neue (Blumen)erde holen (3x400l – hat Steffen im Twingo vom Kompostierhof geholt) – Erde einfüllen – Pflanzen kaufen – einpflanzen – Tropfschlauch legen – puh!

Am Sonntag waren wir auf dem Röderhof zum Hoffest und Pfingstmontag sind Ute und Wilfried zum Kaffee gekommen und wir haben noch einmal eine Spontan-Gardening-Session eingelegt, einen weiteren Pflanzstreifen angelegt (diesmal ein bisschen mehr hands on) und haben die mitgebrachten Kräuter eingepflanzt.

Tja, uns so gingen zwei sehr schöne Urlaubswochen zu Ende und der Wahnsinn hatte uns direkt wieder 🙂

Urlaub 2017 Teil 1 – Mallorca

Nachdem wir – zumindest für mich gefühlt – schon eeewig nicht mehr im Urlaub waren, geht es dieses Jahr endlich wieder ans Meer: wir fliegen nach Mallorca. Relativ spontan haben wir Anfang des Jahres mit Schadendorfs beschlossen gemeinsam für eine Woche nach „Malle“ zu fliegen. Nach einiger Suche haben wir uns wieder für das Hotel Viva Sunrise in Alcudia entschieden da Ort und Hotel für Urlaub mit Kinder einfach top sind.

Nachdem Linus schon die ganze Woche die Tage bis zum Urlaub gezählt hat und es gar nicht mehr abwarten konnte, geht es am Freitag Morgen endlich los. Die Zeit vorher war natürlich wieder total stressig und alles war irgendwie „last minute“, aber letzendlich haben wir doch noch alles geschafft und gepackt und sitzen um 08:30 Uhr im Airliner zum Frankfurter Flughafen.

Um 15:00 Uhr sind wir endlich im Hotel, dass noch ziemlich genauso ist wie wir es in Erinnerung haben: viele Kinder, nah am Strand, großer Pool, schönes Appartement mit noch schönerem Bad, leider alles ein bisschen hellhörig. Das Essen ist noch mal um einiges besser geworden, mittlerweile gibt es sowohl morgens als auch abends Riesenbuffets mit allem was das Erwachsenen- und Kinderherz begehrt.

Die ersten zwei Tage sind noch ein wenig kühl, aber die Kinder wollen trotzdem in den Hotel-Pool und haben einen Riesenspaß beim Plantschen. Samstags kommt dann auch Amelie mit Eltern an, zwar total fertig und krank, aber Linus freut sich riesig. Und dann ist unser Tagesablauf eigentlich – mit geringen Variationen – immer ähnlich: morgens Frühstück, dann Pool, Mittagsschlaf, Strand, frisch machen, Abendessen, Minidisco, Erwachsenen-Unterhaltung, Bett. An einem Tag schauen wir uns Alcudia Altstadt an – ist aber nix für die Kinder (bis auf das Riesen-Eis das wir essen) und an einem Nachmittag machen wir mit einem 7er-„Fahrrad“ eine Tour von zwei Stunden durch die Walachei von Alcudia, haben aber sehr viel Spaß dabei. Ab Montag ist es dann auch ziemlich warm, so dass die Kinder ihre Pool- und Strandspielereien voll genießen können. Ins Meer gehen wir alle aber erst am letzten Tag an dem wir ab Mittags noch einmal einen richtig langen Strandtag einlegen, so mit Essen an der Strandbude, Burg bauen, im Wasser toben und allem drum und dran

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Die Kinderbetreuung, Mini-Disco, etc. haben zumindest unsere Kinder überhaupt nicht genutzt. Daher können wir zusammenfassend sagen: sehr schöner Urlaub, aber eine Woche hat wegen der wenigen Abwechslung vollkommen gereicht und Club-Urlaub ist eigentlich auch nix für uns (insb. Animation, Mini-Disco und All Inclusive). Daher haben wir uns schon wieder sehr auf zu Hause gefreut und auf den Urlaub Teil II 🙂

 

2016 – das Jahr des Deutschland-Urlaubs

Dieses Jahr haben wir aus verschiedenen Gründen „nur“ Urlaub in Deutschland gemacht. Zum einen war Helena ja lange Zeit recht anstrengend – insbesondere Nachts. Als das dann besser wurde, wurde sie zu mobil und damit fliegen zu anstrengend (kennen wir ja von Linus). Tja, und natürlich war auch der Hausbau nicht ganz unschuldig – ständig gab es irgendwelche Termine, doch noch etwas auszusuchen oder zu besprechen, etc.

Aber wir haben einige sehr schöne Tripps dieses Jahr gemacht und (mal wieder) entdeckt, das Deutschland auch sehr schön sein kann:

Ende Februar sind wir mit dem Zug nach Berlin gefahren und haben dort Sebastian und Anna besucht. Die Zugfahrt war super entspannt, wir hatten eine Reservierung für das Kleinkindabteil und konnten uns ganz toll am großen Tisch ausbreiten. Außerdem sind wir mit dem Sprinter gefahren, d.h. wir mussten nicht umsteigen und sind direkt von Frankfurt Hbf nach Berlin gefahren. In Berlin haben wir dann das erste Mal das Abenteuer Familienzimmer zu Viert ausprobiert. Hätte Helena besser geschlafen, wäre auch das prima gewesen. Aber Linus war total begeistert, hat gut geschlafen und sich nicht von seiner Schwester wecken lassen. Die Highlights des Berlin-Besuchs waren das Legoland und der Zoo.

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Anfang März waren wir alle Vier noch mal im Schnee in Oberstdorf – Steffen und Linus sind Ski gefahren, Helena und ich haben zugeguckt. Auf den hohen Bergen – Nebelhorn und Fellhorn – waren wir trotzdem, dank toller Gondelbahnen. Linus‘ erste Versuche auf den Skiern waren übrigens sehr erfolgreich – hat er super gemacht!

Im Juli haben wir dann das Camping-Experiment in der Vierer-Konstellation wiederholt und es hat auch diesmal erstaunlich gut geklappt. Wir waren wieder auf dem Campingplatz Odenwaldidyll im Fischbachtal, der auch wieder absolut traumhaft war. Eigentlich wollten wir das noch mal wiederholen und dann mal 2-3 Nächte bleiben, aber wie das immer so ist, irgendwie hat es nicht geklappt. Na ja, nächstes Jahr. Linus möchte sowie so lieber mit einer „Wohnimmobilie“ fahren.

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Im September haben Steffen und ich ein Rabeneltern-Wochenende (Freitag bis Sonntag) im Rheingau verbracht. Wir haben in Geisenheim-Marienthal in der Nähe von Rüdesheim übernachtet und sind Samstags eine Rheinsteig-Etappe von Rüdesheim nach Geisenheim gewandert. Freitags haben wir schon die „Standard-Tour“ von Rüdesheim mit der Gondel zum Niederwald-Denkmal und von dort mit dem Sessellift nach Assmannshausen gemacht. Von Assmannshausen sind wir dann zurück nach Rüdesheim gewandert. Die Wanderungen waren wirklich wunderschön, das Wetter war perfekt und überhaupt war das ein ganz tolles Wochenende. Die Kiddies waren bei Ute und Wilfried und müssen sich auch sehr wohl gefühlt haben.

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Anfang Oktober sind Steffen und Linus mit den anderen Papas aus der Nachbarschaftsrunde und den „älteren“ Kids in die Jugendherberge nach Erbach (Odenwald) gefahren. War wohl ein Riesenspaß mit Besuch des Hohenloher Hofes, des Einbahnmodell-Museums in Fürth, Fahrradtouren im Regen und Besuch der Fürther Kerb. Samstag morgen ging es los und Sonntag am frühen Nachmittag waren die Jungs wieder zurück. Linus war so platt – er hat erstmal 2,5 Stunden Mittagsschlaf gehalten 🙂

Tja, und das wars mit Urlauben in dem Jahr, aber dafür haben wir jetzt ein Haus 🙂

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Urlaub in Holland

Nach langem Überlegen haben wir uns entschlossen unseren erst einmal letzten planbaren Urlaub in Holland am Meer zu verbringen. Dazu haben wir uns in einem Roompot-Ferienpark ein schönes, sehr komfortables Mobilehome mit 2 Schlafzimmern gemietet.

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Wir sind Samstags losgefahren und obwohl die Fahrt ca. 5 Std. dauert und von ständigem Regen begleitet war, war sie doch recht entspannt. Nach etwas mehr als der Hälfte haben wir bei Ikea in Heerlen einen langen Stopp eingelegt, der ebenfalls sehr entspannt verlief. Ab der niederländischen Grenze war die Fahrt dann sowieso relaxt, da kaum Verkehr auf den Straßen war.
Nach dem ganzen Regen wurden wir Kamperland mit strahlendem Sonnenschein begrüßt und unser Ferienheim war so schön wie auf den Bildern. Auch den Strand konnten wir direkt am ersten Abend noch in der Abendsonne genießen.

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Am zweiten Tag hat es dann leider geregnet, wir haben uns aber trotzdem ein bisschen den Ferienpark und die Gegend angeschaut. Abends haben wir im Family Parkrestaurant mit großem Indoorspielplatz gegessen: ein Win-Win für alle: wir haben in Ruhe gegessen, Linus hat ewig lang gespielt, dann auch reingehauen wie ein Großer und später geschlafen wie ein Murmeltier. Überhaupt gab es unheimlich viele Spielmöglichkeiten: einen Riesen-Stielplatz, Trampolin, Fahrradverleih, etc., etc., wir haben gar nicht alles ausprobiert oder genutzt, aber für Familien auf jeden Fall prima geeignet!

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Am Königstag (27.04.) waren wir bei Kaiserwetter in Middelburg, einem schönem Städtchen mit Grachten, ganz viel Backstein und kleinen Gässchen mit hübschen Geschäften und Cafés. Wirklich traumhaft ist der Strand von Oostkappelle, ganz breit und riesig lang mit ganz feinem Sand. Der Weg zum Strand ist auch wunderschön durch ein Wäldchen und Dünen. In Oostkappelle gibt es auch ein echt kinderfreundliches Pfannekoeken-Restaurant (der Pannekoekenbacker??) mit riesiger Spielecke und Kinderkino im Obergeschoss.

Leider hat Linus ab Mittwoch Durchfall bekommen und war daher stimmungstechnisch teilweise anstrengend, was irgendwie verständlich aber halt auch, tja, anstrengend war. Wir haben daher den Mittwoch sehr ruhig fast nur im Haus verbracht, aber Do. konnten wir noch einmal einen richtig tollen Sonnentag genießen, an dem wir u.a. in Domburg waren.

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Trotzdem haben wir am Donnerstag hin und her überlegt ob wir schon Heim fahren, haben uns aber wegen des Wetters (und dem Regen in Deutschland) entschieden zumindest noch bis Freitag zu bleiben. Was gut war, denn am Freitag hatten wir dann auch noch mal schönes Wetter, allerdings mit viel Wind, wir waren trotzdem noch mal am Strand und haben dann schließlich abends der Nordsee und dem Strand „Tschüß“ gesagt.

Obwohl die Woche sehr schön war, haben wir uns auch wieder auf zu Hause gefreut. Die Fahrt zurück dauerte zwar länger als gedacht, lief aber dennoch weitestgehend stressfrei – vor allem durch Holland und Belgien. In Deutschland wurde es zwar wieder ein bisschen anstrengender, aber um 0:30 waren wir dann auch zu Hause und konnten so noch das gesamte Rest-Wochenende daheim genießen.

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Ostseeurlaub in der Nähe von Brasilien

Unseren diesjährigen Sommerurlaub haben wir ganz unexotisch an der Ostsee verbracht. Ursprünglich wollten wir nach Schweden, zu einer Hochzeit von Freunden, aber die ganzen Erkältungen im Frühjahr haben uns dann doch so geschafft, das wir uns für was möglichst einfaches, entspanntes mit – falls notwendig – deutschsprachigen Ärzten – entschieden haben. Allerdings war ich Vorfeld schon etwas Verhalten in Sachen Vorfreude und habe gemerkt: Urlaub in Deutschland ist irgendwie nicht so richtig Urlaub. Die Fahrt an die Ostsee war dann auch anstrengend (vor allem die schlechte Laune einiger Herren in der Familie), obwohl wir an zwei Tagen gefahren sind. Aber Freitags mittags losfahren war halt auch nicht die beste Wahl. Nun ja, wir haben es dann doch geschafft, am Samstag gegen 17:30 Uhr in Schönberger Strand anzukommen. Zunächst war die Stimmung hier noch nicht überschwänglich: Steffen war die Wohnung zu groß, der Ort zu klein und die Leute zu dick. Mir war die Ostsee zu ruhig, der Strand zu schmal und bei Ankunft waren es nur 17 Grad – aber immerhin mit Sonne. Nachdem wir dann die nervige Anfahrt endlich alle verdaut hatten, wurde es wettermäßig auch richtig schön, so dass mein sorgfältig recherchiertes Alternativprogramm kaum genutzt wurde und wir vor allem viel am Strand waren. Und wir konnten mit jedem Tag mehr Klamotten ablegen 🙂

 

Linus hat es unabhängig vom Gemecker der Eltern glaube ich von Anfang an gefallen. Er hat stundenlang am Strand im Sand gespielt und gematscht, konnte an der Seebrücke frei rumlaufen ohne das irgendwelche Autos kamen und hat sich auf der Wiese rum- und den Deich runtergerollt. Die Ostsee war ihm praktischerweise zu kalt, daher mussten wir ihn auch nicht ständig vom Wasser fernhalten. Das Wasser mussten wir ihm immer in Gießkannen und Eimern holen, dazu kam er mit beidem in der Hand zu unseren Handtüchern gelaufen, hat uns mit großen blauen Augen angeschaut und so lange mit zunehmender Verzweiflung: „wasseeee“, „wasseeee“ gerufen, bis sich einer von uns erbarmt hat ihm alle Eimer und Kannen wieder aufzufüllen. Mit steigenden Temperaturen haben wir ihm dann ein Loch mit Zugang zum Meer gegraben, in dem er mit dem Wasser und dem nassen Sand nach Herzenslust rummatschen konnte. Wenn er das so ca. 2 Stunden gemacht hat, war auch der Mittagsschlaf kein Problem mehr – meistens haben wir ihn hingelegt und die Augen fielen direkt zu – die gute Ostsee-Luft wirkt da Wunder!

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So ganz nebenbei war ja auch WM, was wir bei der Urlaubsplanung überhaupt nicht berücksichtigt hatten. Nach einigen netten Gemeinschafts-Events zu Hause fanden wir es schon schade, fast die gesamte WM im Urlaub zu erleben. Aber auch da hat sich ein tolle Lösung gefunden. Für die frühen Spiele waren wir am Strand von Brasilien – dem Nachbarort, der zwischen Schönberger Strand und Kalifornien liegt 😉 Dort befand sich das „inoffizielle WM-Studio“ vom ARD Morgenmagazin und ein toller Public Viewing Strand mit Sandspielzeug für die Kiddies und Liegestühlen und Bier für die Eltern. Das war echt toll! Die späten Spiele haben wir in einem Tapas-Laden geschaut, was auch sehr sehr nett war, und bei dem Spiel Deutschland vs. Brasilien, dass ja 7:1 für Deutschland ausging, auch sehr exzessiv, da für jedes deutsche Tor ein Schnaps aufs Haus gereicht wurde…

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An den Tagen, die nicht ganz so warm und sonnig waren, waren wir in Kiel auf der Kieler Woche und Laboe – das Marinedenkmal und das dort ausgestellte U-Boot besichtigen – was auch sehr schön war. Außerdem sind wir mit einer alten Museumseisenbahn von Schönberger Strand (vom Museumsbahnhof) bis nach Schönberg gefahren. In der zweiten Woche war es zwar schön, aber teilweise heftig windig. Daher sind wir ins „Landesinnere“ an den Selenter See gefahren – was wirklich traumhaft war. Ein fast einsamer Badestrand aus Wiese und Sand, ganz klares Wasser und ein toller Ausblick – richtig schön. Hier ist Linus dann auch mal ins Wasser gegangen und hat das erste Mal die Schwimmflügel ausprobiert.

Insgesamt war es also – trotz holprigem Anfang – ein sehr gelungener und schöner Urlaub. Wir haben uns alle gut erholt und auch die Rückfahrt war nicht annähernd so ätzend wie die Hinfahrt, weil wir Freitags abends losgefahren und nach einer Zwischenübernachtung in Göttingen am Samstag morgen weiter gefahren sind, so dass wir Mittags in Darmstadt waren – ohne einen einzigen Stau 🙂