Oh man, erste dicke Verletzung mit 21 Monaten

Heute Abend bin ich fertig mit meinen Nerven. Was für ein Tag. Eigentlich traumhaft schön bei meinen Eltern bei Sonnenschein im Garten, bis auf: Linus der mal wieder auf dem Stuhl rumgeturnt ist, trotz dauernder Ermahnungen und es geschafft hat volle Kanne mit Stuhl umzukippen und mit dem Mund derart auf dem Steinboden aufzuschlagen, dass im das dunkelrote Blut in strömen aus dem Mund lief und er natürlich geschrien hat wie verrückt vor Schmerzen. Natürlich prompt alle in Panik, ich habe das erste Mal (und wahrscheinlich nicht das letzte Mal) wegen Linus den Notruf angerufen und die schöne Atmosphäre war dahin.

Zum Glück hatte der Kleine wohl mal wieder Dusel und nachdem mit viel Kühlung, Wasser ausspülen und viel trösten konnte man sehen, dass er sich wohl „einfach nur“ sehr kräftig in die Lippe gebissen hat, Zunge war noch dran, Zähne scheinen alle noch fest zu sein.

Oh man. Nicht mal zwei Jahre ist der Kleine alt und ich habe mir schon ganz schön viele Sorgen um ihn gemacht. Aber jetzt bin ich für den Moment erstmal froh, dass es wohl entgegen dem ersten Eindruck nichts Schlimmeres war. Toi, toi, toi.

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Meyers go Camping

Ich weiß nicht wie, aber irgendwie kam Steffen auf die Idee mal mit der ganzen Family zelten zu gehen. Unsere Camping-Versuche waren bisher ja eher so la la ausgefallen, aber wir wollten es dann doch noch mal wissen. Natürlich musste erst einmal das entsprechende Equipment bestellt werden: Camping-Grill, Gaskocher, Kochgeschirr, Sporks (ein Mischung aus Gabel und Löffel (Fork and Spoon), eine Kühltasche, ein Solarladegerät, ein neuer Rucksack…

Nachdem dann alles angekommen war, konnte es losgehen. Da es uns ja um das Zelten an sich ging, sind wir ganz in der Nähe geblieben und im Fischbachtal zu dem Campingplatz „Odenwaldidyll“ gefahren. Und der Platz ist in der Tat ein Idyll – von Bäumen umgeben, mit Naturschwimmbad und sehr schönen Plätzen auf denen die Zelte und Wohnwagen nicht press an press stehen. Wir hatten den besten Platz überhaupt: den ganzen Tag Schatten (an dem Wochenende waren es 30 Grad), bei Bedarf Strom-Anschluss und ein Waschbecken in der Nähe, außerdem sehr nahe an Kiosk, Klo und Dusche – also einfach toll.

 

Ja, und das Zelten hat dann tatsächlich Spaß gemacht, wir sind den ganzen Tag an der frischen Luft gewesen, Linus ist auf dem Spielplatz gefühlte 500 Mal das Klettergerüst hochgeklettert und gerutscht. Das Schlafen gehen war dann auch kein Thema mehr und Steffen und ich haben dann noch im Kerzenschein vor dem Zelt gesessen – sehr romantisch! Zu essen gab es natürlich stilecht Ravioli aus der Dose! Die Nacht war dann zwar recht kurz, das lag aber vor allem an unseren Nachbarn, die noch bis spät in die Nacht draußen saßen und am nächsten Morgen um 06:00 Uhr schon wieder das erste Pläuschchen halten mussten. Um 06:30 Uhr war Linus dann auch wach und hat erst einmal den Zeltplatz wach gesungen. Geschieht Euch recht 😉

Insgesamt war es aber trotz der kurzen Nacht sehr schön und eine Wiederholung ist fest eingeplant. Mittlerweile haben wir auch das Aldi-Familienzelt und damit unsere Camping-Ausstattung weiter aufgepimpt 🙂

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Ein multilingualer Gagagagageiiii

Wir haben schon länger nichts mehr geschrieben. Vielleicht sind wir ein wenig dadurch entschuldigt, dass die letzen Monate ja schon ganz schön anstrengend waren. Aber jetzt ist es doch mal wieder Zeit ein wenig von Linus Fortschritt zu berichten.

Ich hatte ja bereits in einem früheren Beitrag geschrieben, dass Linus anfängt zu sprechen. Ja, und das entwickelt sich natürlich weiter. Nach den ersten zaghaften Wörtern mit der starken Dominanz von „NEI“ (die leider derzeit wieder herrscht), sind etliche Begriffe dazugekommen.

Vor allem die vielen Tiere die er in seinen diversen Büchern sieht (Linus LIEBT Bücher im Moment): Mau (Maus), Wauwau (Hund), Kuh, Mau (Katze), kann er unterscheiden und benennen (und wenn wir einen „echten“ Hund sehen wird der auch freudig mit „Wauwau“ begrüßt). Auch sein Lieblings-Obst und -gemüse kann er benennen: Namanaaaa (Banane), Appel (Apfel), Gurkeeee! Und natürlich die Familienmitglieder: Mama, Papa, Lio (Linus), Uteee, Opa, Oma, Opa (Opa ist zweimal besetzt, Wilfried ist noch zu schwer – wir habens versucht 😉 und Kathlen – das spricht er irgendwie anders aus, kann ich aber gerade nicht „korrekt“ wiedergeben.

Aber neben einzelnen Wörtern spricht Linus jetzt auch schon richtig nach. Wie ein Papagei (Gagagei) nämlich. Und das nicht nur auf Deutsch sondern wohl auch auf Englisch, wie die bilinguale Erzieherin aus seiner Kita-Gruppe berichtet. Daher begrüßt Linus auch alle freundlich mit einem „Hallo“, verabschiedet sich aber bevorzugt mit „Bye Bye“ 🙂

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