Unsere Außenanlagen sind (fast) fertig

Nach fast 2-monatiger Arbeit mit Unterbrechungen, etlichen Feiertagen und kurzen Wochen, Krankheitsausfällen bei der Firma Spahn sowie diversen Pannen und Nachbesserungen weil „das kann nicht so bleiben“, haben die „Spahns“ gestern endlich „fertig gemacht“ – zumindest zu 98% würde ich mal sagen.

Wir haben jetzt eine Terrasse mit Terrassendach, einen Werkshof, einen Vorgarten und Pflanzstreifen (mit Erde), zwei Stellplätze, einen Zuweg zum Haus, einen Spritzschutz ums Haus, ein angeglichenes Gelände an West- und Ostseite und einen Zaun ums gesamte Grundstück. Außerdem können wir (theoretisch) in die Garage fahren, aus der Garage hinten auch wieder rausgehen und ohne Probleme zur Küchentür raus – juhuuu!

Jetzt kommt der nächste Teil der Arbeit: außen sauber machen und pflanzen!

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Urlaub 2017 Teil 1 – Mallorca

Nachdem wir – zumindest für mich gefühlt – schon eeewig nicht mehr im Urlaub waren, geht es dieses Jahr endlich wieder ans Meer: wir fliegen nach Mallorca. Relativ spontan haben wir Anfang des Jahres mit Schadendorfs beschlossen gemeinsam für eine Woche nach „Malle“ zu fliegen. Nach einiger Suche haben wir uns wieder für das Hotel Viva Sunrise in Alcudia entschieden da Ort und Hotel für Urlaub mit Kinder einfach top sind.

Nachdem Linus schon die ganze Woche die Tage bis zum Urlaub gezählt hat und es gar nicht mehr abwarten konnte, geht es am Freitag Morgen endlich los. Die Zeit vorher war natürlich wieder total stressig und alles war irgendwie „last minute“, aber letzendlich haben wir doch noch alles geschafft und gepackt und sitzen um 08:30 Uhr im Airliner zum Frankfurter Flughafen.

Um 15:00 Uhr sind wir endlich im Hotel, dass noch ziemlich genauso ist wie wir es in Erinnerung haben: viele Kinder, nah am Strand, großer Pool, schönes Appartement mit noch schönerem Bad, leider alles ein bisschen hellhörig. Das Essen ist noch mal um einiges besser geworden, mittlerweile gibt es sowohl morgens als auch abends Riesenbuffets mit allem was das Erwachsenen- und Kinderherz begehrt.

Die ersten zwei Tage sind noch ein wenig kühl, aber die Kinder wollen trotzdem in den Hotel-Pool und haben einen Riesenspaß beim Plantschen. Samstags kommt dann auch Amelie mit Eltern an, zwar total fertig und krank, aber Linus freut sich riesig. Und dann ist unser Tagesablauf eigentlich – mit geringen Variationen – immer ähnlich: morgens Frühstück, dann Pool, Mittagsschlaf, Strand, frisch machen, Abendessen, Minidisco, Erwachsenen-Unterhaltung, Bett. An einem Tag schauen wir uns Alcudia Altstadt an – ist aber nix für die Kinder (bis auf das Riesen-Eis das wir essen) und an einem Nachmittag machen wir mit einem 7er-„Fahrrad“ eine Tour von zwei Stunden durch die Walachei von Alcudia, haben aber sehr viel Spaß dabei. Ab Montag ist es dann auch ziemlich warm, so dass die Kinder ihre Pool- und Strandspielereien voll genießen können. Ins Meer gehen wir alle aber erst am letzten Tag an dem wir ab Mittags noch einmal einen richtig langen Strandtag einlegen, so mit Essen an der Strandbude, Burg bauen, im Wasser toben und allem drum und dran

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Die Kinderbetreuung, Mini-Disco, etc. haben zumindest unsere Kinder überhaupt nicht genutzt. Daher können wir zusammenfassend sagen: sehr schöner Urlaub, aber eine Woche hat wegen der wenigen Abwechslung vollkommen gereicht und Club-Urlaub ist eigentlich auch nix für uns (insb. Animation, Mini-Disco und All Inclusive). Daher haben wir uns schon wieder sehr auf zu Hause gefreut und auf den Urlaub Teil II 🙂

 

„Attung“- Helena spricht…

Helena hat sich ja schon ein bisschen Zeit gelassen mit dem Sprechen. Nachdem sie mit dem Wort „heiss“ vor fast einem Dreiviertel Jahr angefangen hat, hat sich erst einmal seeeehr lange nichts getan. Was aber irgendwie auch nicht schlimm war, weil sie alles verstanden hat und man schon den Eindruck hatte, dass man mit ihr reden kann. Die Antworten waren halt nicht so vielfältig, aber „ja“ und „nei“ konnte sie sagen und das reicht ja meistens schon.

Jetzt legt sie aber langam los, teilweise auch mit Zwei-Wort-Sätzen wie: „Eya Papa“ (wenn der Papa einfach mal die Apfelsaftschorle austrinkt), „Mama Arm“ und ganz wichtig: „Meine Nuller“. Sie benennt aber auch schon Körperteile, allen voran die „Nase“ („Mama Nase…Papa Nase“), sagt „Wasser“, wenn sie was trinken möchte, „Kaka“ wenn die Windel voll ist, „Ball“ zu Luftballon/Ball, „Tasse“ zu Tasche und „Wauwau“ zu allen Tieren – allen voran dem berühmten Flug-Wauwau.

„Meine meine“ war eine ganze Weile eine sehr wichtige Aussage (auch wenn sie zum Teil nicht zutraf), die sie auch dringend brauchte um sich gegen den großen Bruder zur Wehr zu setzen. „Meine“ wurde nun aber zugunsten von „Auch“ depriorisiert mit dem angezeigt wird, dass Helena auch alles das will was Linus oder andere haben.

Ansonsten spricht sie vieles nach. Für Linus ein tolles Spiel ist: „Helena sag mal…“, aber auch da zeigt Helena ihren eigenen Kopf, denn nach zwei Runden ist meistens Schluss, dann mag sie nicht mehr. Gelegentlich wird unsere Sprache mit Helenas eigener Sprache gemischt, dann kommen 2-3 Worte die man so kennt und weiter geht es dann in einer Sprache die leider nur sie verstehtl.

Na ja, wir sind auf jeden Fall gespannt wie es weitergeht mit Helenas Sprachkünsten…

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Pfeffer auf der Couch?

Großer Spaß: Kinder lecken die ganze Zeit an unserer Echt-Ledercouch, anstatt mit uns gemeinsam zu Abend zu Essen. Da macht der gemeine Papa mit der Pfeffermühle ein bisschen Pfeffer auf die Couch um sie endlich davon abzuhalten. Aber siehe da – den Kinder schmeckts und sie lecken den ganzen Pfeffer von der Couch.

Ohne Worte 🙂

Time flies…die Schule ruft!

Wir stellen in letzter Zeit immer häufiger fest wie sehr die Zeit doch verfliegt. Der Alltag ist voll mit Arbeiten, Orga, Haus und allem möglichen, so dass Tage, Wochen, Monate nur so dahinzufliegen scheinen…und meistens ist es uns gar nicht so bewusst wie schnell die Zeit vergeht.

Aber manchmal gibt es Ereignisse, die einen aus diesem Strom reißen und da wird dann plötzlich klar wie schnell doch die Jahre vergehen. Für mich war ein solches Ereignis die Erkenntnis, dass wir Linus dieses Jahr für die Schule anmelden müssen, wenn er nächstes Jahr im Sommer eingeschult werden soll.

Mein kleiner Junge, der noch vor gar nicht so langer Zeit ein Baby war soll jetzt einen Termin in der Schule haben?? Ich war echt geschockt. Aber nun, so sind die Anmeldeprozesse und die muss man halt durchlaufen. Wir sind also gespannt: am 21.03. ist der Termin in der Schillerschule in Griesheim, „natürlich“ mit Linus und da wird dann geschaut ob er nächstes Jahr in die Schule gehen kann/darf/soll…ein neues Kapitel bahnt sich an…

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Miss Sweetness

Helena ist mittlerweile ein richtiges kleines Mädchen. Mit all den Facetten, die das so hat. Im Gegensatz zu Linus interessiert sie sich zum Beispiel für die Kleidung die sie trägt, hat schon Lieblingsteile, möchte mal diese Jacke anziehen oder mal jene nicht. Mal ist Mütze toll (und sich damit im Spiegel angucken natürlich), oft aber auch doof (da ist sie sich dann wieder mit Linus einig). Letzte Woche hat sie eine neue Jacke für den Frühling bekommen. Darauf war sie so stolz, die Jacke wurde bei jeder Gelegenheit angezogen und auch beim Essen nicht mehr ausgezogen.

 

Helena kann unheimlich süß sein, schelmt rum und shakert auch schon mit einem. Manchmal lächelt sie verschmitzt oder runzelt krititsch die Stirn, wenn ihr etwas nicht passt.

Die Steigerung davon ist dann ein Wutanfall, der es durchaus in sich hat. Wenn Linus seine Schwester mal wieder zuviel getrietzt hat, bekommt er das auch zu spüren. Da wird dann energisch zurück gebrüllt und gelegentlich auch zugelangt.

Kurz danach kann sie aber wieder ganz schmusig und anhänglich sein und kuschelt sich an den großen Bruder oder möchte ihn drücken. Ganz Frau halt mit allen Ambivalenzen die so gibt 🙂

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Freud und Leid des Mutter-Seins

Den folgenden Beitrag hatte ich angefangen zu schreiben als Linus 6 Monate alt war. Eigentlich sollte es sein 6-Monats-Brief werden, aber irgendwie scheint mich damals etwas anderes beschäftigt zu haben, was ich mit dem zeitlichen Abstand natürlich nicht mehr so genau weiß. Aber dennoch gibt es diese Momente natürlich nach wie vor, daher wollte ich den Text nicht in den Papierkorb verschieben, sondern hebe ihn auf. Ich habe damals geschrieben:

Ein halbes Jahr bist Du schon alt, es ist wirklich Wahnsinn wie die Zeit vergeht. An dieser Stelle möchte ich einmal nicht den üblichen Report über Neuerungen und Entwicklungen abliefern. Vielmehr möchte ich zurückblicken auf das letzte halbe Jahr und die Veränderungen die es so gebracht hat bzw. Du die mitgebracht hast 🙂

Lieber Linus, Du hast unser Leben ganz schön verändert. Aber doch nicht so radikal wie ich es mir vorgestellt habe. Letztendlich sind wir die gleichen Menschen geblieben, wir haben nur neue Seiten an uns entdeckt. Ich habe noch nie einen Menschen so schnell so dermaßen in mein Herz geschlossen wie Dich, eher noch – Du bist ein Teil meines Herzens geworden. Wenn ich Dich beobachte könnte ich Dich manchmal nehmen und ganz fest knuddeln. Da mache ich auch oft genug, aber ich könnte es noch öfter machen. 

Manchmal überkommen mich aber auch schlimme Gedanken, was wäre wenn Dir was passieren würde, Du morgen nicht mehr aufwachen würdest, jemand Dich mir wegnehmen würde, etc. Ich kann Dir gar nicht sagen, wie schlimm das wäre. Deswegen versuche ich so etwas auch nicht zu denken. Dementsprechend kann ich auch keine Filme mehr über Kindesentführungen, -misshandlungen und ähnlichem schauen.

[18.04.2013]

Tja, wie gesagt, auch heute gibt es diese Momente, dass ich ein Kind oder beide knuddeln und drücken möchte, weil ich sie so liebe. Und dann die anderen, die Schreckens-Momente, wenn wir unterwegs sind und Linus plötzlich verschwunden scheint. Oder die Nächte in denen mir plötzlich die schlimmen Gedanken kommen „Was wäre wenn…“ Aber gut, das gehört zum Leben dazu, ich hoffe inständig, dass wir ein solches Schicksal nicht erleben müssen und immer oder zumindest meistens mit Freude auf unsere Kinder schauen können.

17.02.2017 Unsere Sauna kommt!

Juhuuu, heute kommt endlich unsere Sauna! Noch kann man nicht viel sehen, da alles in Einzelteile zerlegt ist. Aber wir sind schon seehr sehr gespannt wie das Bad dann so aussieht, wie die Sauna aussieht und natürlich wie es so ist, in der eigenen Sauna zu saunen, mal eben so abends nach der Arbeit. Wir stellen es uns traumhaft vor…mal sehen!

2016 – das Jahr des Deutschland-Urlaubs

Dieses Jahr haben wir aus verschiedenen Gründen „nur“ Urlaub in Deutschland gemacht. Zum einen war Helena ja lange Zeit recht anstrengend – insbesondere Nachts. Als das dann besser wurde, wurde sie zu mobil und damit fliegen zu anstrengend (kennen wir ja von Linus). Tja, und natürlich war auch der Hausbau nicht ganz unschuldig – ständig gab es irgendwelche Termine, doch noch etwas auszusuchen oder zu besprechen, etc.

Aber wir haben einige sehr schöne Tripps dieses Jahr gemacht und (mal wieder) entdeckt, das Deutschland auch sehr schön sein kann:

Ende Februar sind wir mit dem Zug nach Berlin gefahren und haben dort Sebastian und Anna besucht. Die Zugfahrt war super entspannt, wir hatten eine Reservierung für das Kleinkindabteil und konnten uns ganz toll am großen Tisch ausbreiten. Außerdem sind wir mit dem Sprinter gefahren, d.h. wir mussten nicht umsteigen und sind direkt von Frankfurt Hbf nach Berlin gefahren. In Berlin haben wir dann das erste Mal das Abenteuer Familienzimmer zu Viert ausprobiert. Hätte Helena besser geschlafen, wäre auch das prima gewesen. Aber Linus war total begeistert, hat gut geschlafen und sich nicht von seiner Schwester wecken lassen. Die Highlights des Berlin-Besuchs waren das Legoland und der Zoo.

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Anfang März waren wir alle Vier noch mal im Schnee in Oberstdorf – Steffen und Linus sind Ski gefahren, Helena und ich haben zugeguckt. Auf den hohen Bergen – Nebelhorn und Fellhorn – waren wir trotzdem, dank toller Gondelbahnen. Linus‘ erste Versuche auf den Skiern waren übrigens sehr erfolgreich – hat er super gemacht!

Im Juli haben wir dann das Camping-Experiment in der Vierer-Konstellation wiederholt und es hat auch diesmal erstaunlich gut geklappt. Wir waren wieder auf dem Campingplatz Odenwaldidyll im Fischbachtal, der auch wieder absolut traumhaft war. Eigentlich wollten wir das noch mal wiederholen und dann mal 2-3 Nächte bleiben, aber wie das immer so ist, irgendwie hat es nicht geklappt. Na ja, nächstes Jahr. Linus möchte sowie so lieber mit einer „Wohnimmobilie“ fahren.

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Im September haben Steffen und ich ein Rabeneltern-Wochenende (Freitag bis Sonntag) im Rheingau verbracht. Wir haben in Geisenheim-Marienthal in der Nähe von Rüdesheim übernachtet und sind Samstags eine Rheinsteig-Etappe von Rüdesheim nach Geisenheim gewandert. Freitags haben wir schon die „Standard-Tour“ von Rüdesheim mit der Gondel zum Niederwald-Denkmal und von dort mit dem Sessellift nach Assmannshausen gemacht. Von Assmannshausen sind wir dann zurück nach Rüdesheim gewandert. Die Wanderungen waren wirklich wunderschön, das Wetter war perfekt und überhaupt war das ein ganz tolles Wochenende. Die Kiddies waren bei Ute und Wilfried und müssen sich auch sehr wohl gefühlt haben.

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Anfang Oktober sind Steffen und Linus mit den anderen Papas aus der Nachbarschaftsrunde und den „älteren“ Kids in die Jugendherberge nach Erbach (Odenwald) gefahren. War wohl ein Riesenspaß mit Besuch des Hohenloher Hofes, des Einbahnmodell-Museums in Fürth, Fahrradtouren im Regen und Besuch der Fürther Kerb. Samstag morgen ging es los und Sonntag am frühen Nachmittag waren die Jungs wieder zurück. Linus war so platt – er hat erstmal 2,5 Stunden Mittagsschlaf gehalten 🙂

Tja, und das wars mit Urlauben in dem Jahr, aber dafür haben wir jetzt ein Haus 🙂

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19.12.2016 Der große Umzug

Heute ist der große Umzugstag – wir ziehen endlich in unser eigenes Haus! Wie alle Umzüge war auch dieser im Vorfeld total anstrengend. Ich mag Umzüge sowieso nicht sonderlich, aber mit 2 kleinen Kindern ist es noch fürchterlicher. Wir haben Ute und Wilfried sehr oft in Anspruch genommen, da ja im Vorfeld nicht nur Einpacken, Abbauen etc. anstand sondern auch die Hausübergabe.

Ich hatte wie immer den Anspruch das beste und günstigste Umzugsunternehmen zu finden, beim letzten Umzug von Köln nach Darmstadt ist mir das ja gelungen. Diesmal habe ich leider daneben gegriffen. Nachdem schon total zerfledderte Kartons ankamen die man kaum noch verwenden konnte, war die Umzugstruppe aus Russland oder sonst wo her und verstand kaum Deutsch. Darüber hinaus waren sie langsam und haben 10 Stunden gebraucht um die Wohnung in Darmstadt zu räumen und alles einzuladen. Danach haben sie im Hauruck-Verfahren in vier Stunden hier in Griesheim alles wieder ausgeladen und zumindest die wichtigsten Sachen wieder aufgebaut. Zum Glück ist nichts wesentliches kaputt gegangen, nur ein paar unwichtige Dinge sind weggekommen, so dass sich der Schaden (bis der an unseren Nerven) in Grenzen hält.

Spaß gemacht hat es nicht, aber wir hoffen dass das nun für längere Zeit der letzte Umzug war.