Aber raus muss man ja auch mal!
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Linus@Home…
Das Wetter draußen ist jetzt teilweise richtig schmuddelig und nass/kalt, da ist es zu Hause doch am schönsten.
LaLeLuuu, nur der Mann im Mond schaut zuu…
Juhuu – ich wachse
Nachdem Linus am Anfang nicht zunehmen wollte, klappt es jetzt mit dem Gewicht zulegen. 4.340 Gramm Nackig-Gewicht waren es heute morgen und 61 cm ist er schon groß. Wahnsinn wie der „Kleine“ wächst! Wenn das so weiter geht, wird er uns mal überragen und darüber lachen, dass wir ihn mal „den Kleinen“ genannt haben.
Außerdem lassen sich auch andere Entwicklungen beobachten. Linus schaut jetzt länger und intensiver Gesichter und Dinge an. Er scheint auch weiter gucken zu können und beobachtet genauer, was um ihn rum passiert. Tagsüber irgendwo liegen mag er eigentlich nicht mehr, lieber sitzt er im Maxi Cosi. Neben dem unzufriedenen Geknütter gibt er jetzt auch wesentlich häufiger zufriedene Gurgellaute von sich und fängt schon kleine Gespräche in Baby-Sprech an.
Schön, diese kleinen Veränderungen zu beobachten – daher sagen wir „Juhu – ich wachse“ und nicht „Oje – ich wachse“ 🙂
Kommenden Montag ist Linus 1 Monat alt!
Schwerer Fehler über den ich mir vorher auch noch keine Gedanken gemacht habe: Am kommenden Montag ist Linus 4 Wochen alt und erst am Mittwoch einen Monat – Danke, Su!
Vermischte Bilder der letzten Wochen:
Plötzlich Familie!
Die ersten 2 Wochen mit Linus zu Hause liegen nun hinter uns und ich denke so langsam gewöhnen wir uns daran nicht mehr zu zweit, sondern eine kleine Familie zu sein. Der kleine Linus hält uns allerdings ganz schön auf Trab und wir haben auch schon so einige Pannen hinter uns.
Vor allem in Sachen Wickeln kann da ja so allerlei passieren, Windeln können auslaufen, Klein Linus lässt noch mal laufen, wenn er entblättert und bereits gesäubert auf der Wickelkommode liegt oder gerade frisch gewickelt und wieder angezogen geht dann das große Geschäft knatternd in die neue Windel…aber das kennt vermutlich jeder der Kinder hat.
Im Moment ist gerade ganz groß HUNGER angesagt. HUNGER in Großbuchstaben, weil der innerhalb von Sekunden so existenzbedrohend sein kann, dass lautes Wutgebrüll losgelassen wird wenn die Mama mal nicht schnell genug die Brust parat hat oder es mit dem Trinken nicht auf Anhieb klappt. Aber wir sind ja froh das so ein großer Hunger da ist, denn bis jetzt hat der Kleine nicht zugenommen. Das wird sich jetzt hoffentlich durch diese Fressattacken ändern, diese Woche hatte er auf jeden Fall schon mal 300 Gramm mehr als letzte Woche Freitag. Aber vor allem Abends wird der HUNGER dann doch zur Geduldsprobe, da er dann unersättlich zu sein scheint, so dass wir jetzt schon überlegt haben, ob wir abends ein Fläschchen Pre-Nahrung zufüttern, mal sehen, eigentlich möchte ich das vermeiden und würde gerne versuchen weiterhin ausschließlich zu stillen.
Dementsprechend ist in den letzten Tagen auch das Einschlafen abends nicht mehr ganz so leicht wie noch letzte Woche. Aber es klappt immer noch ganz gut und nachts ist auch nur zwei mal stillen notwendig, was noch geht wie ich finde.
Das klingt jetzt alles anstrengend und ist es auch. Beschweren kann man sich ja immer leicht und schnell. Aber kaum in Worte fassen kann man die vielen tollen Momente mit dem eigenen kleinen Sohn. Sei es wenn man den Kleinen auf den Arm hat und er einen hingebungsvoll anschaut oder wenn er friedlich in seinem Bettchen oder im Kinderwagen schläft. Die kleinen Hände, die ständig in Bewegung sind wenn er wach ist und die es auch gar nicht mögen „weggepuckt“, sprich eingewickelt zu werden. Da hört man dann leises meckern und ächzen, bei dem Versuch die Händchen wieder frei zu legen. Und natürlich die Dirigenten-Bewegungen mit denen Erschrecken oder auch Wohlbehagen ausgedrückt werden. Oder die jetzt schon markanten Mehrfach-Nieser, die sich Meyer-seitig vererbt haben und die teilweise mit einem total süßem Seufzer abschließen. Und dieses wohlige Strecken und Räkeln nach dem Stillen, oder überhaupt ist es wirklich süß Linus beim Aufwachen und auch beim Einschlafen – vor allem wenn er sich mühsam gegen den Schlaf wehrt – zu beobachten. Und, und, und…ich könnte sicherlich noch ewig so weitermachen…wenn mein Sohn diese Zeilen mal später lesen sollte, wie es eigentlich vorgesehen ist, wird er sich sicherlich schämen und mich mit einem vorwurfsvollen „Mama, wie peinlich!“ rügen. Aber andere Eltern erzählen irgendwie immer nur von Schlafentzug und Schreiattacken und ich wollte auch mal ein bisschen was von den schönen Seiten festhalten, bevor das im Alltag untergeht oder in ein paar Monaten schon wieder vergessen ist.
Erstes Bad
Harter Tag
Heute war ein harter Tag. Ab ca. 14:00 bis 20:00 sind wir überhaupt nicht mehr zur Ruhe gekommen. Linus hat geschrien was das Zeug hält und Su hat gleichermaßen mitgeheult.
Nach nicht mal drei Tagen zu Hause waren wir heute mit unserem Latein am Ende und ich kurz davor mit dem Kleinen wieder ins Krankenhaus zu fahren. Wir sind uns keiner Schuld bewusst und haben wirklich alles probiert was die Kleinen angeblich beruhigen soll. Schließlich haben wir aufgegeben, den kleinen Schreihals in den Kinderwagen gepackt und einen Spaziergang an der Straße entlang gemacht, dass die Autos das ständige Schreien etwas übertönen – und siehe da, kaum sind wir von dem Grundstück der Anlage runter wird er ruhig und schläft sofort ein…
Zurück zu Hause geht’s gleich wieder los – also wieder zurück in den Kinderwagen und während Su sich zu Hause bettfertig machte, dreh ich noch eine Extrarunde mit ihm – und wieder: Kaum sind wir vom Grundstück runter ist sofort wieder Ruhe.
Eins wissen wir jetzt, der Kleine hat enorme Probleme mit Luft im Bauch und offenbar heftige Koliken. Wir haben heute Mittag schon Lefax besorgt, das wirkt aber angeblich erst nach den ersten paar Einnahmen.
Ich sehe eine harte Zeit auf uns zukommen…
Ausflug
Linus ist wieder fit und wir haben die Fotos von Babysmile
Juhu, Su und Linus dürfen heute endlich aus der Kinderklinik. Dort haben sich zwar alle prächtig um unseren Sprössling gekümmert, aber dennoch sind wir sehr froh, dass der Kleine jetzt zu uns nach Hause darf. Bin gespannt wie alles wird – sicher wird das ein oder andere Neuland und sicher wird’s auch schwierige und nervenaufreibende Situationen geben – aber jetzt freuen wir uns erstmal drauf!














































































