Senckenberg Museum

Gestern waren wir im Senckenberg Museum. Der Besuch war längst überfällig, da Linus gerade mitten in der „Dino-Phase“ ist und natürlich ist Helena dadurch mitbegeistert.

Dementsprechend toll fanden es die beiden gestern die ganzen Dino-Skelette zu bewundern. Aber auch die Skelette der anderen Tiere – z. B. der Wale – waren sehr beeindruckend, ebenso wie die tollen Tierpräparate und wirklich toll gestalteten Lebenswelten.

Natürlich fanden die beiden es auch großartig durch die großen Räume zu flitzen, sich auf den Boden werfen zu können und die Treppen rauf und runter zu klettern. Und zwischen all den anderen Kindern fällt man auch gar nicht unangenehm auf!

Nach 1,5 Stunden war dann die Luft raus, aber auch das Meiste gesehen und wir konnten den Besuch mit Kaffee und Apfelsaftschorle im Museumscafé abrunden.

Kindersprüche

Natürlich sind die Sprüche (im Moment) noch meistens von Linus. Helena quatscht zwar auch schon viel, aber so richtig Sprüche reißen kann sie noch nicht, wobei ihr „Mama, Nase – Popele“ mich auch ziemlich zum lachen gebracht hat 😉

Helena: „Wo Linus?“ Su: „Der ist oben im Dachgeschoss, Zocken mit Papa“, Helena: „Aber Linus hat schon Socken“

Linus zu Helena: „Ich hab Dich nie geschubst. Heute. Fast.“

Linus: „Ich werfe die Frisbeescheibe so leicht, dass Papa die auch fangen kann.“

Linus: „Dann setzt Helena ihre Windel ab.“

Helena: „Ferntasse“ (statt Fernglas)

„Tüt zuh!“ Helenas Ausdruck für alles das geschlossen werden muss: Schubladen, Reisverschlüsse, Knöpfe, aber auch tatsächlich…Türen!

Helena sucht (mal wieder) nach Mama: „Mama – wo?“ oder „Mama hin?“

Helenas Version von Oh Tannenbaum: „Oh Tinnebaum, Oh Tinnebaum…Oma Gartenzaun, Opa Gerd nackig her…“

Helena: „Apfelbaum“ – gemeint ist ein Tannenbaum

Linus zu Steffen: „Musst Du mal nachdenken – in Deinem Kopf“

Dialog: Su zu Steffen: „Bei uns in der Firma werden die Kaffeemaschinen abgebaut“, Linus: „Oooh, dann kann die Mama gar keinen Kaffee mehr trinken – schade, schade, schade“

Linus: „Sauer macht lustig – guck mal, die Helena lacht schon.“

Linus wird gefragt: „Hat das der Nikolaus gebracht?“ Linus: „Nein, der Papa.“

Linus: „Wegen der Zwiebeln brennen die Augen so, deswegen muss die Feuerwehr die Zwiebeln wegbringen.“

Linus: „Papi, ich hab Dich lieb. Und ich hab Hunger.“

Linus: „Mama, bist Du lustig? Ich bin total lustig.“

Dialog: Steffen (leicht genervt nachdem er Linus schon diverse Wünsche erfüllt hat): „Hier hast du noch Milch zu Deiner Melone, kleiner König“. Linus: „Aber ich bin doch gar nicht der König, ich bin doch der Linus.“

Helena Sprech – Yoda is back in da House ;-)

Helena arbeitet im Moment enorm an ihren Sprachfähigkeiten. Sie bemüht sich sehr in ganzen Sätzen zu sprechen. Wie bei Linus damals stimmt die Reihenfolge der Satzelemente nicht immer und wir haben wieder einen kleinen Yoda im Haus:

„Das will ich“

„Deine Finger kalt.“

„Das ist meine Käsefuß.“

“Ist das?“

“Machst Du?“

Gerne denglischt sie auch schon: “Meine Osterhasebunny“, „Mein Belly“.

So lustig das ist, Helena ist schwer beleidigt, wenn man über sie lacht, wobei das gar nicht böse gemeint ist und manchmal echt nicht anders geht – so geschehen bei der „Ferntasse“, bei der ich einen kleinen Lachanfall bekommen habe.

Schön auch, wenn sie etwas nicht möchte antwortet sie gerne mit: „Lieber nicht“

 

Rülpscontest

Helena hat gestern beim Abendbrot einen Rülpswettbewerb ausgelöst.

Nach ziemlich viel Schorle mit Sprudelwasser hat sie einen für ein so zierliches Kind erstaunlich lautes Bäuerchen – oder eher ausgewachsenen Bauer – losgelassen! Natürlich fühlte Linus sich direkt animiert entsprechend zu antworten und dann ging das Gerülpse hin und her!

Ein Traum…not!

 

Ski Foan!

Vom 17.02. – 23.02.2018 waren wir in Oberstdorf im Winterurlaub und hatten auch wieder die Ferienwohnung bei Familie Vogler in Tiefenbach. In Tiefenbach lag auch richtig viel Schnee, in Oberstdorf war es hingegen eher grün-weiß mit Schneematsch. Die Skigebiete waren aber gut präpariert und mit unserer Ankunft wurde es kälter und es gab neuen Schnee. Dementsprechend war das Wetter insgesamt leider nicht so schön wie beim letzten Mal – sondern eher nebelig-diesig.

Nach einer leider ziemlich langen Fahrt am Samstag, haben wir am Sonntag erst einmal die Ausrüstungen ausgeliehen, Linus zum Skikurs angemeldet und waren shoppen, da zufällig verkaufsoffener Sonntag war. Außerdem wurden an jeder Ecke Eisskulpturen geschnitzt, was natürlich ein tolles Event war.

Am Montag ging es dann für Linus in die Skischule und für Steffen auf die Piste. Helena war ziemlich frustriert, dass sie nicht auch durfte, aber für die Skischule ist sie halt noch zu jung. Da der Frust anhielt, haben wir am nächsten Tag auch für sie Ausrüstung ausgeliehen und dann ist die kleine Dame mit Steffen zusammen auf die Piste gegangen. Hat auch ganz gut geklappt.

Linus hat sich in der Skischule super geschlagen, er hat ruckzuck die verschiedenen „Stufen“ durchlaufen: vom Sölli-Hasen bis letztens zu den Mickey Mäusen, die dann auch schon auf die Piste durften. Am Donnerstag ist der dann auch bereits auf der Piste gefahren und am Freitag gab es zum Abschluss ein Skirennen. Insgesamt war es schon schön, aber die Mittagsschlaferei hat genervt und ich konnte eigentlich nichts vernünftiges machen weil ich gefühlt ständig auf Abruf bereitstehen musste. Daher machen wir es im nächsten Skiurlaub auch anders: dann geht die gesamte Familie auf die Bretter, mal sehen wie das wird!

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Schnuller!

Helena ist immer noch verrückt nach Schnullern! Nachdem sie nun endlich verkraftet hat, dass der heißgeliebte „blaue Schnuller“ (der rosa war) kaputt gegangen ist und daher weg musste und auch verstanden hat, dass er wirklich nicht in der Kita oder in meinem Kofferraum ist (warum auch immer er dort sein sollte), ist der neue Favorit der „Käferschnuller“.

Morgens weiß sie schon, dass sie eigentlich schon „eine große Mädchen ist, braucht kein Schnuller mehr“ aber abends geht dieses Wissen regelmäßig verloren und es geht absolut gar nicht mehr ohne den Schnuller!

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Die zerstörerische Kraft der Frau…

…trägt den Namen „Helena“ – denn die Dame ist gerade in ihrer Dekonstruktionsphase!

Malbücher, Blätter etc. werden zerschnitten, Toilettenpapier in liebevolle Fetzen gerissen und alles im gesamten Raum verteilt. Der ganze Kaufladen wird einmal komplett ausgeräumt und alle Schächtelchen im Wohnzimmer verteilt, Kartenspiele quer über den Teppich geworfen, der von ihr selbstgebastelte Bilderrahmen wieder in seine Einzelteile zerlegt…

Aufräumen ist (im Gegensatz zur Kita) zu Hause nicht so angesagt, da springt dann oft der große Bruder ein, der den Großteil alleine wieder aufräumt.

Aber wir wissen (bzw. hoffen): das ist alles nur eine Phase!

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Schöne Weihnachten 2017 und eine entspannte Zeit zwischen den Jahren

Weihnachten ist ja eigentlich immer schön, vor allem wenn man noch kleine Kinder hat, die sich schon wochenlang auf den Weihnachtsmann freuen. Aber dieses Jahr war Weihnachten besonders schön!

Für mich unter anderem auch, weil ich sehr oft an unseren Umzug und die absolut stressige Zeit letztes Jahr gedacht habe. Daher habe ich es umso mehr genossen, dass wir dieses Jahr ganz entspannte Weihnachten feiern konnten.

An Heiligabend waren Linus, Helena, meine Mum und ich in der Lutherkirche beim Krippenspiel. Das war schon mal richtig schön: ein schönes Krippenspiel, wir hatten gute Plätze, haben gut gesehen und viel gesungen. Es hat uns, aber auch den Kindern sehr gut gefallen und sie waren richtig brav. Wieder zu Hause gab es dann Bescherung. Der Weihnachtsmann hat einen Kaufmannsladen, Halli Galli, ein Pop up Haus, Bücher und eine CD gebracht. Leider ist er nicht ganz fertig geworden und hat es nicht mehr geschafft, den Schreibtisch und die Schreibtischstühle für die Kinder rechtzeitig aufzubauen 😉 Trotzdem hatten die Kinder eine Menge Spaß mit ihren Geschenken und über die Schreibtische haben sie sich dann an den folgenden Tagen gefreut – nachdem sie aufgebaut waren. Im Anschluss an die Bescherung gab es Steffens Weihnachtsmenü: Kartoffel-Pilz-Rolle mit Rotkohl, Gefüllte Gänsebrust mit Feldsalat und zum Nachtisch Espresso mit Vanilleeis. Sehr lecker, auch wenn nicht alles auf Anhieb so funktioniert hat wie gedacht hat doch alles richtig gut geschmeckt.

Am 25. waren wir Nachmittags bei Kathlen und Meiko in Groß Gerau eingeladen. Da wurde gegrillt und das war auch sehr lecker und insgesamt ein sehr schöner und entspannter Abend.

Am 27. waren wir mit der Überauer Gang im Extrablatt brunchen, was leider sehr anstrengend war, weil sehr voll, laut und warm – dafür war der anschließende Spaziergang in der Stadt umso besser und der restliche Tag war herrlich entspannt. Genauso wie die nächsten Tage, die wir hauptsächlich zu Hause verbracht haben. Wir haben mit den Kindern ganz viele Spiele gespielt – vor allem Memory und Hall Galli, aber auch „Burg Flatterstein“ und „Der endlose Fluss“. Die Kinder haben mit ihrem Kaufladen gespielt und wir haben uns tatsächlich ein bisschen erholt, aber auch mal Sachen geordnet, ausgemistet, aufgeräumt, etc. Am 29. waren wir bei Barbara, Michael & Family zu Besuch, was wie immer sehr nett und wesentlich länger war als gedacht.

Silvester haben wir in kleiner Runde mit Kathlen und Meiko gefeiert, mit Raclette, Fleisch vom Grill, Feuerschale, Tischfeuerwerk und „Kinect Dance“ – ein wirklich sehr schöner und kurzweiliger Abend! Und ruck zuck war es 0:00 Uhr und wir haben das vielleicht beste Feuerwerk ever auf unserer Dachterrasse geschaut. Wir hatten einen tollen Blick auf das Feuerwerk in Darmstadt, in Pfundstadt und an der Bergstraße – das war echt Wahnsinn.

Da kann das Neue Jahr ja nur super werden und das wünsche ich uns allen – ein wunderschönes, gesundes und glückliches Jahr 2018!

Helenas Taufe – 26.12.2017

„Denn was hilft es dem Menschen, die ganze Welt zu gewinnen und Schaden zu nehmen an seiner Seele?“ (Markus 8,36 – Helenas und Steffens Taufspruch)

Am zweiten Weihnachtsfeiertag ist Helena getauft worden. Wegen dem Termin haben wir ja einige Zeit hin und her überlegt, aber letztendlich war so eine weihnachtliche Taufe jetzt sehr schön, denn der Gottesdienst war mit Gospelchor und die Kirche war schön weihnachtlich geschmückt.

Taufpaten sind Marlen und Sebastian (Stöckle) und zusammen mit deren Familien und unserer ganzen Family haben wir uns zunächst an der Kirche getroffen. Die Kinder haben den Gottesdienst dank Chor und Knabbereien auch ganz gut überstanden. Die eigentliche Taufe war sehr schön, Pfarrer Waldeck hat das gut gemacht und Helena hat auch prima mitgemacht und hat sich sogar die Haare ein bisschen nass machen lassen.

Im Anschluss haben wir im Dippelshof feudal zu Mittag gegessen. Das Essen war wirklich super (wie immer), auch wenn die Kinder schon ein bisschen durch waren und es hinterher sehr voll und warm war. Daher waren nach dem Essen alle total k.o. und das eigentlich noch geplante Kaffeetrinken bei uns ist dann ausgefallen, was aber nicht schlimm waren – wir haben die Zeit genutzt und uns ausgeruht.

Insgesamt war es ein sehr schöner Tag mit einer sehr schönen Taufe und einem sehr hübschen Täufling 😉

 

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