Ostern war dieses Jahr sehr entspannt. Nachdem wir ja schon ein paar Tage Urlaub am Meer gemacht haben, haben wir das tolle, warme Wetter zu Hause genossen. Ostersonntag haben wir zunächst einen Ausflug zum Kühkopf gemacht, wir wollten die Bärlauchblüte bestaunen, die aber leider noch nicht im vollen Gang war. Danach waren wir am tollen Café Kühkopf und haben dort Eis gegessen und Kaffee getrunken. Wir haben dann noch die ganz phantastische Schatztruhe erkundet – ein wirklich toll gemachtes interaktives Museum zu allem was für den Kühkopf interessant ist – der Rhein, die Pflanzen und Vegetation, die Tiere, etc.
Am Ostermontag waren wir dann alle Mann bei Ute und Wilfried zum Mittagessen und Kaffee/Kuchen eingeladen. Nach der Ostereiersuche im Garten haben wir einen absolut entspannten Tag verbracht, die Kinder haben schön gespielt und wir haben im Garten auf der Liege gelegen, lecker gegessen und haben es uns gut gehen lassen.
In der ersten Woche der Osterferien waren wir wieder in Holland in einem Haus auf dem Strand. Wir sind am Sonntag losgefahren Richtung Aachen und haben Nachmittags bei ziemlicher Kälte die Stadt erkundet, die uns Großen mit mäßiger Begeisterung hinterlassen hat. Die Kinder fanden es aber toll, ich denke vor allem mal wieder im Hotel zu übernachten – alle Mann in einem Zimmer (im A&O am Bahnhof). Es hat auch alles super funktioniert, alle haben gut geschlafen und Linus hat abends das erste Mal gekickert. Das Frühstück war auch okay, mein Auto hat die Nacht trotz Bahnhofnähe unbeschadet überstanden und so sind wir am nächsten Tag fröhlich in die Niederlande gefahren.
Diesmal ging es in das Roompot Beach Resort in Kamperland. Hier sind die Strandhäuser um einiges größer als im letzten Jahr und wir hatten zu Viert reichlich Platz. Die Aussicht war auf den Strand super, diesmal sah man auch das Meer und es war nicht so kalt wie letztes Jahr, sondern wurde von Tag zu Tag wärmer. Die Zeit am Meer sehr entspannend: die Kinder konnten auf dem Strand rumhüpfen und spielen und wir haben im Liegestuhl auf dem Strand die Aussicht genossen oder Strandspaziergänge unternommen. Viel mehr haben in den 4 Tagen nicht gemacht. An einem Tag war das Wetter etwas trüber, da sind wir nach Domburg gefahren – Urlaubserinnerungen shoppen und essen. Nachmittags waren wir dann im Schwimmbad, was den beiden Wasserratten natürlich viel Spaß gemacht hat.
Insgesamt war es eine schöne Zeit, auch wenn die Rückfahrt recht nervig war wegen dem Osterverkehr, aber wir waren auch alle wieder froh zu Hause zu sein.
Nachdem wir Ende letzten Jahres bei der Zahnärztin erfahren haben, dass Linus schon seine bleibenden Backenzähne hat, war es jetzt endlich soweit: der erste Schneidezahn (unten) war zu sehen und der Milchzahn wackelte! Nachdem Linus dann fleißig 2 Wochen an dem Zahn rumgewackelt hat, ist er (mit ein klein bisschen Nachhilfe von Ute) am Rosenmontag „rausgefallen“. Linus war stolz wie sonst was und wohl auch sehr tapfer. Und am nächsten Abend kam natürlich die Zahnfee und hat ein Geschenk für Linus gebracht…und natürlich auch ein kleines für Helena.
Nach den Feiertagen und zwei recht entspannenden Weihnachtsferien-Wochen sind wir am 05.01. in den Skiurlaub ins Kleinwalsertal gefahren. Wie fast schon üblich haben wir für die Fahrt doppelt so lange gebraucht wie unter normalen Umständen, da es ab Ulm ordentlich geschneit hat und einige Mega-Staus gab. Unser Gasthof (Alpenblick) war etwas außerhalb von Mittelberg und das letzte Stück ging über verschneite Straßen. Die letzte Anhöhe zum Hotel haben wir nicht mehr aus eigener Kraft geschafft, hier musste ein Räumfahrzeug nachhelfen und uns hochziehen. Daher haben wir das Auto dann auch einfach stehen gelassen und sind die nächsten Tage Bus gefahren.
Der erste Tag Skifahren war für alle etwas ernüchternd. Die Kinder und ich waren in der Skischule für Ski-Kurse angemeldet. Steffen wollte Skifahren gehen. Beide Kids haben sich aber leider am ersten Tag recht schwer getan und ziemlich geheult. Es war aber auch totales Chaos vor Ort, eine Unmenge an neuen Leuten, dazwischen Ski-Lehrer die keine Ahnung hatten wen sie jetzt unterrichten sollten, etc. Meine ersten Versuche auf den Skiern waren dann leider auch eher mäßig, ich habe schon allein damit gekämpft die Skischuhe in die Bindung zu bekommen oder einfach mit Skiern stehen zu bleiben ohne irgendwo hin zu rutschen. Außerdem hatte ich an diesem ersten Tag drei verschiedene Skilehrer, was es leider nicht besser gemacht hat. Gefühlt habe ich mehr Zeit damit verbracht den Berg mit Skiern hochzulaufen als irgendwie zu fahren. Aber na ja, Tag 2 war dann schon wesentlich besser für alle und es fing an Spaß zu machen. Leider hat es dann unglaublich angefangen zu schneien und ab Tag 3 waren wir in unserem Nebenkaff eingeschneit weil die Straße nach Mittelberg wegen Lawinengefahr gesperrt war – bis Freitag. Da wurde es dann besser und die Schneefelder konnten abgesprengt werden. Was wie eine total Katastrophe klingt war jetzt sooo schlimm auch nicht. Steffen ist mit Linus (und teilweise Helena) auf der Piste am Hotel gefahren. Für Linus war das total super. Ich glaube nächstes Jahr braucht er keine ganze Woche Skikurs mehr. Ich habe es auch noch einmal probiert, aber für mich war das noch zu früh. Daher war damit dann mein Skifahr-Erlebnis beendet. Ich habe an einem Minihügel noch ein bisschen geübt aber so richtig hat das dann nichts mehr gebracht. Schade. Aber gut, ich will es dann nächstes Jahr nochmal versuchen. Ansonsten waren im Hotel prima verpflegt, die hatten Schneemobile aller Art und die Versorgung mit Frühstück und leckerem Abendessen war sichergestellt.
Nachdem die Straße am Freitag wieder freigegeben war, konnten wir am Samstag ohne Probleme nach Hause fahren. Die ersten zwei Kilometer waren schon „spannend“, weil noch viel Schnee lag und auf die Straße nur ein Auto passte, aber wir haben es geschafft und danach sind wir prima durchgekommen bis nach Hause.
…wir genießen unsere freie Zeit in vollen Zügen und freuen uns auf die kommenden Weihnachtstage! Und mein Weihnachtsgeschenk von Linus habe ich heute schon bekommen, er meinte vorhin zu mit voller Inbrunst: „Boah Mama, weißt Du eigentlich…wie lieb ich Dich hab?“
Was will ich noch mehr? Außer vielleicht, dass das immer so bleiben möge!
Die Kinder waren völlig aus dem Häuschen – es hat heute Morgen geschneit. Linus hat schon seit Wochen gehofft, dass es endlich schneit und nun ist es soweit. Und was macht man bei Schnee? Schneemann bauen!
Linus hat sich soooo lange ein neues Bett gewünscht und nach mehreren Monaten Auswahlphase mit Su ist es jetzt endlich soweit. Das Bett ist endlich da und muss natürlich sofort aufgebaut werden. Und alle helfen mit.
Über das Familienzentrum in Darmstadt habe ich mich einfach mal stumpf für alle Papa-Kind Kurse mit beiden Kindern angemeldet. Nun war mal wieder ein Highlight dabei: Fantasiefiguren aus Holz und diversem Bastelmaterial bauen. Haben die beiden mit ein klein wenig Hilfe super hinbekommen!
Und voller Stolz ist jetzt kein Halten mehr. Mal sehen, was wir in der nächsten Zeit noch alles aus Holz bauen. Linus hat ja bereits zum Geburtstag ein Laubsäge-Set bekommen…