Wissen ist cool

und Darmstadt veranstaltet tolle Sachen.

Heute waren wir in Griesheim (wohl unserem zukünftigen Wohnort) und haben uns auf dem Forschungs-Flughafen August Euler Flugzeuge und einen Haufen cooler Sachen angesehen und das Ganze in einen schönen Nachmittagsausflug mit der Nachbars-Crew verpackt.

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Oh man, erste dicke Verletzung mit 21 Monaten

Heute Abend bin ich fertig mit meinen Nerven. Was für ein Tag. Eigentlich traumhaft schön bei meinen Eltern bei Sonnenschein im Garten, bis auf: Linus der mal wieder auf dem Stuhl rumgeturnt ist, trotz dauernder Ermahnungen und es geschafft hat volle Kanne mit Stuhl umzukippen und mit dem Mund derart auf dem Steinboden aufzuschlagen, dass im das dunkelrote Blut in strömen aus dem Mund lief und er natürlich geschrien hat wie verrückt vor Schmerzen. Natürlich prompt alle in Panik, ich habe das erste Mal (und wahrscheinlich nicht das letzte Mal) wegen Linus den Notruf angerufen und die schöne Atmosphäre war dahin.

Zum Glück hatte der Kleine wohl mal wieder Dusel und nachdem mit viel Kühlung, Wasser ausspülen und viel trösten konnte man sehen, dass er sich wohl „einfach nur“ sehr kräftig in die Lippe gebissen hat, Zunge war noch dran, Zähne scheinen alle noch fest zu sein.

Oh man. Nicht mal zwei Jahre ist der Kleine alt und ich habe mir schon ganz schön viele Sorgen um ihn gemacht. Aber jetzt bin ich für den Moment erstmal froh, dass es wohl entgegen dem ersten Eindruck nichts Schlimmeres war. Toi, toi, toi.

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Dinge, über die man nicht so gerne spricht…

…aber seit inzwischen schon ein paar Monaten gehen Su und ich auf dem Zahnfleisch, denn Linus ist ziemlich genau seitdem er in die Kita gekommen ist nahezu dauerkrank und springt fast übergangslos von einer dicken Erkältung zur nächsten – mit dicker Schnupfennase und kräftigem Husten. Teilweise muss er noch nicht einmal in die Kita gehen, sondern nachdem die Erkältung mal ein paar Tage wieder besser ist, geht es dann scheinbar ohne Grund (ja, wir packen ihn gut ein, gehen nicht mit ihm raus, wenn es kalt ist, achten darauf, dass es ihm weder zu warm noch zu kalt ist, obwohl er es uns ja noch nicht sagen kann und und und) wieder los. In der Regel hat er dabei immer wieder über 39° Fieber und mit seinen 18 Monaten hat er bereits 5x Antibiotika nehmen müssen. Dabei merkt man ihm tagsüber außer der Schnupfennase nahezu nichts an, aber nachts bekommt er nur schlecht Luft und hustet viel. Letzte Nacht war dabei typisch für die Nächte, die er überhaupt noch bei uns schläft (oft müssen wir ihn zu meinen Eltern bringen, die sich ganz fantastisch um ihn kümmern, während wir arbeiten müssen). Die ganze Familie war gestern bereits um 19:30 Uhr im Bett, weil wir alle einfach am Ende unserer Kräfte waren und dann hat der Kleine es tatsächlich geschafft alle 1-2 Stunden wieder wach zu werden und kräftig zu brüllen, bis er dann heute Morgen um 5 so wach war, dass er aufstehen wollte und überhaupt nicht mehr schlafen konnte. Im Gegensatz zu uns scheint ihm aber das ganze Gebrülle gut getan zu haben, denn war schon wieder so fit, dass er uns unbedingt aus dem Bett zerren musste.

Es gab Zeiten, da habe ich Nächte durchgemacht und war trotzdem 1000x fitter.

Nun sind Su und ich wiedermal am Ende unserer Kräfte. Su ist bereits auch selbst wieder krank und ich werde wohl auch nur noch ein paar wenige Tage durchhalten, dabei habe ich den Eindruck, dass ich mit jedem Tag (+Nacht) in dieser Form echte Lebensjahre verliere und hoffe, dass es das alles Wert ist.

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Happy!

Su und ich haben ein neues Hintergrundbild für unsere iPhones:

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Wenn das mal nicht gute Laune weckt bei jedem Mal, wenn man auf sein Handy schaut 😉

 

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Mit Linus drunter und drüber

Heute war nun das zweite Mal der „Drunter und Drüber“ Kurs aus dem „Vater mit Kind“ Angebot des Darmstädter Familienzentrums. Eine klasse Sache, denn die ganzen normalen Kurse sind oft von Frauen für Frauen konzipierte „Weichspüler“ Kurse. Nicht so bei diesem. Hier wird nicht lang gefackelt, sondern ganz viel Bewegungsprogramm und Toben ist angesagt! Und wenn mal einer hinfällt – alles halb so schlimm. Schon interessant, wie zumindest körperlich die Väter ihren Kindern in der Regel mehr zutrauen.

Der Kurs ist vor allem deshalb prima, weil es dort ganz viele Spielsachen gibt, die man in der Regel nicht zu Hause hat, z. B. ein Bälle-Bad, verschiedene Rutschen, eine Rolle zum Balancieren, eine große Hängematte und heute ein großes, aufgeblasenes Kissen als Mini-Hüpfburg.

Mit dabei sind Julia, Ben und ein kleiner chinesischer Junge, dessen Namen ich mir nicht merken konnte und die Namen von den Vätern habe ich leider auch nicht mehr parat…

Nächste Woche und übernächste Woche geht’s weiter.

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2 Wochen Weihnachtsurlaub sind rum – Willkommen in 2014

Auch die letzten zwei Wochen waren – schwups – ganz schnell vorbei. Aber wir haben auch viel unternommen und erlebt. Abgesehen von meiner Nasen-OP, die gut verlaufen ist haben wir ein großartiges Weihnachten erst bei Ute und Wilfried und dann am 2. Weihnachtsfeiertag bei uns gefeiert. Veronika und Gerd waren natürlich auch dabei. Und eins ist schon mal klar, mit den Geschenken für dich müssen wir das in Zukunft anders machen, denn es war viel zu viel. Auch, weil wir uns selbst nicht wirklich zurückhalten konnten. So hast du also ganz viele Duplo-Steine, eine tolle Holzeisenbahn mit elektrischer Lok und ein Kinderkeyboard bekommen, aber ganz toll fandest du eine Schaufel mit Kehrbesen, mit denen du die ganze Zeit begeistert durch die Gegend läufst.

Außerdem haben wir uns einen neuen Autokindersitz gekauft, da du für den Maxi-Cosi inzwischen schon etwas zu groß bist und außerdem immer den Kopf verdreht hast, um irgendwie nach vorne schauen zu können. Nun also kannst du das in deinem nagelneuen Cybex Pallas-2 Fix mit Seitenaufprallschutz.

Für 2014 wünsche ich uns allen: Etwas bessere Gesundheit, etwas weniger Anstrengung und dabei mindestens genauso viel Spaß und Freude wie in 2013.

Backe, backe Kuchen

Die Mädels haben die Weihnachtsbäckerei angeworfen und Linus hat fleißig mitgeholfen:

Drei Monate Elternzeit vergehen wie im Flug

So, großer Mann, nun sind meine drei Monate Auszeit mit dir schon fast vorbei und wenn ich dich morgens nach dem Aufwachen oder beim Abholen aus der Kinderkrippe sehe und du voller Freude juchzend auf mich zugerannt kommst weiß ich, dass diese Zeit unbezahlbar wertvoll war.

Wir haben zusammen viel gespielt, ich habe deine ersten Schritte überhaupt, deinen ersten Geburtstag, deine ersten Schritte ganz alleine, dein erstes Brabbeln, dein aufgeregtes „Hände wedeln“ und „Finger zeigen“ mit erlebt. All das hätte ich sicher nicht so wahr genommen, wenn ich jeden Tag 10 Std. gearbeitet hätte und somit bin ich unheimlich dankbar, dass ich die Möglichkeit hatte, diese drei Monate mit dir zu verbringen – auch wenn es durchaus ganz schön anstrengend war (aber negative Sachen merke ich mir immer nicht so gut…)

In dieser Zeit habe ich u. a. auch deine Eingewöhnung in der Kinderkrippe „Die wilden Hummeln“ der „Telekom / E-Impuls Soziales Management“ in Darmstadt mitgemacht. Ich muss sagen, da hat sich viel getan: Nach einem klaren Programm warst du anfangs nur wenige Stunden dort und ich immer dabei, nach und nach wurde die Zeit gesteigert und nach ersten kürzeren Trennungen warst du dann vormittags ohne mich in der Krippe. Für mich war das in vielen Fällen wahrscheinlich schwieriger als für dich. Nach meiner Verabschiedung morgens hast du oft herzerweichend gemeckert, weil du nicht wolltest, dass ich gehe – während ich noch neben der Tür stand, ohne das du mich gesehen hast. Kurz darauf hast du dich beruhigt und saßt seelenruhig beim Frühstück, als wäre nichts gewesen. Ich wusste ja, dass es dir in der „gelben Gruppe“ der Krippe prima gefällt. Die Erzieherinnen sind sehr nett, geduldig und fürsorglich mit dir, spielen und unternehmen ganz tolle Sachen mit dir und vor allem die anderen Kinder haben bereits nach kurzer Zeit – genauso wie deine Eltern – einen Narren an dir gefressen und wollen sich unbedingt noch alle von dir verabschieden, bevor wir gehen können, wenn ich dich mittags abhole.

Natürlich treibst du von Tag zu Tag auch immer mehr Schabernack, der Su und mich immer wieder auf die Probe stellt – einerseits machst du natürlich am Liebsten Sachen, die wir dir (mit einer möglichst guten Begründung) verboten haben und gleichzeitig zeigt das natürlich, was du schon für ein unglaublich helles Köpfchen hast, so dass wir dir schlecht böse sein können.

Ein paar Beispiele dazu:

 

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Neue Lieblingsspiele hast du auch:
– Kehren
– Verstecken
– Laterne basteln

Im Zoo Karlsruhe waren wir zum Beispiel zusammen, auch wenn dich die Tiere dort nicht besonders interessiert haben:

Eine schöne Mainschifffahrt in Frankfurt haben wir mit dir gemacht:

Ab dem 18.11.2013 heißt es dann für mich wieder ab zur Arbeit und ich weiß, dass ich mich jeden Abend auf dich freuen werde und auch an Tagen, wo ich es nicht schaffe, dich wach zu sehen, werde ich dennoch wissen, wofür ich das Ganze mache.

Na jetzt wird’s doch noch Frühling

… Und für Linus ist es das erste Mal. Also auf nach draußen in den Herrengarten!

Aber erst mal auf dem Weg dorthin kann er mal die gute Sicht genießen und ist nicht mehr so dick eingepackt.

Einmal von vorne:
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Einmal von hinten:
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und dann endlich da:
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und überall so viel tolles, frisches Gras!
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nochmal im großen Überblick:
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Linus hinter Gittern

Linus wird langsam mobil, sogar so mobil, dass er sich selbst schon in Sackgassen manövrieren kann. So geschehen heute zwischen den Stuhlbeinen des Esstisches. Total super ist auch die Stühle mit viel Krach hin und her rutschen oder an den metallenen Stuhlbeinen lecken.

Richtig krabbelt er dabei zwar noch nicht, sondern er ist eher wie eine Meerjungfrau unterwegs: Mit den Armen robben und die Beine hinterherziehen.

Dauert nicht mehr lange und dann rennt er uns durch die Bude…

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Veröffentlicht unter Linus