Nachdem Wackelzahn #1 von Ute gezogen und #2 von Linus Freund Julian aus Versehen beim Spielen ausgeschlagen wurde und für immer in unserem Rasen verschwunden ist, hatten wir jetzt Wackelzahn #3. Seit ein paar Tagen hing er nur noch am „seidenen Faden“ und ist dann heute ganz von alleine ausgefallen. Große Freude bei Linus, dass der Zahn raus ist und große Freude bei mir, dass ich ihn nicht ziehen musste.
Unseren Sommerurlaub 2019 haben wir im Landalpark Bad Kleinkirchheim in Österreich verbracht. Unsere bisher längste Autofahrt mit Kindern verlief halbwegs angenehm. Wir sind Freitag Abend gestartet und bis München gefahren, wo wir in einem B&B Hotel übernachtet haben. Am nächsten Tag haben wir noch entspannt gefrühstückt, weil die Kinder Frühstücksbüffet so toll finden. Dann ging es weiter bis zu unserem Ziel, wo wir wegen ein paar kleinerer Staus um 15 Uhr angekommen sind und direkt unser Appartement beziehen konnten. Die Wohnung und der Park haben uns direkt gut gefallen. Die Wohnung war groß und hatte alles was wir so brauchen. Im Park gab es ein kleines Schwimmbad, einen Spielraum und allerlei Spielplätze. Das musste natürlich erst einmal alles erkundet und bespielt werden. Die erste Wanderung am nächsten Tag verlief wie fast erwartet gemischt: mit Linus alles gar kein Problem…mit Helena na ja…Wir haben aber im Laufe des Urlaubs festgestellt, dass einfach nur Wandern für Helena nichts ist. Man braucht ein Ziel oder bestimmte Herausforderungen wie Berge, Brücken, Stege, etc. Dann kann Helena laufen und klettern wie eine junge Gemse.
Das Wetter war insgesamt durchwachsen, aber wir haben uns die Kärnten Card besorgt und haben sehr viel unternommen. Wir waren im Thermalbad, sind mit der Bergbahn auf den Berg gefahren und dort gewandert, haben Bootsfahrten auf dem Ossiacher See und der Drau gemacht, sind auf dem Millstätter See gerudert, waren im Pilzmuseum, Granatmuseum, im Tierpark, sind mit der Sommerrodelbahn gefahren, haben einen Staudamm besichtigt, waren in der Tscheppaschlucht, haben Vogelhäuser gebaut, Marschmellows geröstet und sind natürlich immer mal wieder gewandert. Beide Kinder waren unabhängig voneinander jeweils 2 Tage „malade“. Linus hatte irgendwas undefinierbares mit ein bisschen Fieber, Hals- und Bauchweh. Helena hätte uns 2 Mal fast ins Auto gebrochen, was ich für Reisekrankheit gehalten habe, war dann aber wohl doch eher ein Virus. Steffen und ich hatten zum Glück nichts von all dem.
Zurück sind wir Freitag Abend gefahren und wir sind zum ersten Mal eine solche Strecke durchgefahren. Auch das hat Dank Entertainment-Programm an Bord für die Kinder sehr gut geklappt.
Es war ein echt schöner Urlaub mit ganz viel Zeit zu Viert und auch kleinere Krankheiten und wechselhaftes Wetter konnten daran nichts ändern. Und ich glaube in den Bergen waren wir Vier nicht zum letzten Mal!
4 Jahre ist unsere Maus nun alt und ich spare mir jetzt mal das übliche „Hach, wie doch die Zeit vergeht“ etc. (aber natürlich ist es so – 4 Jahre – WAHNSINN!).
Wir haben Helenas eigentlichen Geburtstag wie immer ganz klassisch Nachmittags mit der Family gefeiert. Sie hat von Ute & Wilfried ein Fahrrad und von uns ein Trampolin bekommen. Für die Kita gab es Muffins mit Erdbeeren (was sonst?) und Schmetterlings-Deko.
Geburtstags-Muffins
Juhu…ein Fahrrad
Ein typisches Helena-Gesicht
Und nochmal…
Helena mit ihren Geschenken
An dem Freitag danach haben wir dann die große Sommerparty gefeiert, die Helenas Geburtstag ja immer ist. Dieses Jahr war es gleichzeitig mein Start in die Elternzeit, denn mein letzter Arbeitstag lag hinter mir und Linus letzter Schultag.
Helenas Geburtstagsfeier war dieses Jahr eine Flamingo-Party. Ich hatte entsprechende Deko gekauft und der männliche Teil der Familie hatte mit Helena zusammen zwei Holz-Flamingos gebaut, die nun unseren Garten zieren. Eingeladen waren die üblichen Verdächtigen, neben der Family, die Nachbarn aus der Berliner Allee, Emma und Tamara samt Eltern sowie Julian und Sophia. Es war ein traumhafter Tag mit tollem Wetter und die Kids haben im Garten geplanscht, sich mit den neuen SuperSoakers beschossen und Wasserbomben geworfen, während sich die Erwachsenen in den Schatten gequetscht und es sich aber auch haben gut gehen lassen.
Liebe Helena, ich liebe Deine Geburtstage und hoffe, wir dürfen sie noch ein bisschen als Sommerfest nutzen 🙂
Ostern war dieses Jahr sehr entspannt. Nachdem wir ja schon ein paar Tage Urlaub am Meer gemacht haben, haben wir das tolle, warme Wetter zu Hause genossen. Ostersonntag haben wir zunächst einen Ausflug zum Kühkopf gemacht, wir wollten die Bärlauchblüte bestaunen, die aber leider noch nicht im vollen Gang war. Danach waren wir am tollen Café Kühkopf und haben dort Eis gegessen und Kaffee getrunken. Wir haben dann noch die ganz phantastische Schatztruhe erkundet – ein wirklich toll gemachtes interaktives Museum zu allem was für den Kühkopf interessant ist – der Rhein, die Pflanzen und Vegetation, die Tiere, etc.
Am Ostermontag waren wir dann alle Mann bei Ute und Wilfried zum Mittagessen und Kaffee/Kuchen eingeladen. Nach der Ostereiersuche im Garten haben wir einen absolut entspannten Tag verbracht, die Kinder haben schön gespielt und wir haben im Garten auf der Liege gelegen, lecker gegessen und haben es uns gut gehen lassen.
In der ersten Woche der Osterferien waren wir wieder in Holland in einem Haus auf dem Strand. Wir sind am Sonntag losgefahren Richtung Aachen und haben Nachmittags bei ziemlicher Kälte die Stadt erkundet, die uns Großen mit mäßiger Begeisterung hinterlassen hat. Die Kinder fanden es aber toll, ich denke vor allem mal wieder im Hotel zu übernachten – alle Mann in einem Zimmer (im A&O am Bahnhof). Es hat auch alles super funktioniert, alle haben gut geschlafen und Linus hat abends das erste Mal gekickert. Das Frühstück war auch okay, mein Auto hat die Nacht trotz Bahnhofnähe unbeschadet überstanden und so sind wir am nächsten Tag fröhlich in die Niederlande gefahren.
Diesmal ging es in das Roompot Beach Resort in Kamperland. Hier sind die Strandhäuser um einiges größer als im letzten Jahr und wir hatten zu Viert reichlich Platz. Die Aussicht war auf den Strand super, diesmal sah man auch das Meer und es war nicht so kalt wie letztes Jahr, sondern wurde von Tag zu Tag wärmer. Die Zeit am Meer sehr entspannend: die Kinder konnten auf dem Strand rumhüpfen und spielen und wir haben im Liegestuhl auf dem Strand die Aussicht genossen oder Strandspaziergänge unternommen. Viel mehr haben in den 4 Tagen nicht gemacht. An einem Tag war das Wetter etwas trüber, da sind wir nach Domburg gefahren – Urlaubserinnerungen shoppen und essen. Nachmittags waren wir dann im Schwimmbad, was den beiden Wasserratten natürlich viel Spaß gemacht hat.
Insgesamt war es eine schöne Zeit, auch wenn die Rückfahrt recht nervig war wegen dem Osterverkehr, aber wir waren auch alle wieder froh zu Hause zu sein.
Nachdem wir Ende letzten Jahres bei der Zahnärztin erfahren haben, dass Linus schon seine bleibenden Backenzähne hat, war es jetzt endlich soweit: der erste Schneidezahn (unten) war zu sehen und der Milchzahn wackelte! Nachdem Linus dann fleißig 2 Wochen an dem Zahn rumgewackelt hat, ist er (mit ein klein bisschen Nachhilfe von Ute) am Rosenmontag „rausgefallen“. Linus war stolz wie sonst was und wohl auch sehr tapfer. Und am nächsten Abend kam natürlich die Zahnfee und hat ein Geschenk für Linus gebracht…und natürlich auch ein kleines für Helena.
Nach den Feiertagen und zwei recht entspannenden Weihnachtsferien-Wochen sind wir am 05.01. in den Skiurlaub ins Kleinwalsertal gefahren. Wie fast schon üblich haben wir für die Fahrt doppelt so lange gebraucht wie unter normalen Umständen, da es ab Ulm ordentlich geschneit hat und einige Mega-Staus gab. Unser Gasthof (Alpenblick) war etwas außerhalb von Mittelberg und das letzte Stück ging über verschneite Straßen. Die letzte Anhöhe zum Hotel haben wir nicht mehr aus eigener Kraft geschafft, hier musste ein Räumfahrzeug nachhelfen und uns hochziehen. Daher haben wir das Auto dann auch einfach stehen gelassen und sind die nächsten Tage Bus gefahren.
Der erste Tag Skifahren war für alle etwas ernüchternd. Die Kinder und ich waren in der Skischule für Ski-Kurse angemeldet. Steffen wollte Skifahren gehen. Beide Kids haben sich aber leider am ersten Tag recht schwer getan und ziemlich geheult. Es war aber auch totales Chaos vor Ort, eine Unmenge an neuen Leuten, dazwischen Ski-Lehrer die keine Ahnung hatten wen sie jetzt unterrichten sollten, etc. Meine ersten Versuche auf den Skiern waren dann leider auch eher mäßig, ich habe schon allein damit gekämpft die Skischuhe in die Bindung zu bekommen oder einfach mit Skiern stehen zu bleiben ohne irgendwo hin zu rutschen. Außerdem hatte ich an diesem ersten Tag drei verschiedene Skilehrer, was es leider nicht besser gemacht hat. Gefühlt habe ich mehr Zeit damit verbracht den Berg mit Skiern hochzulaufen als irgendwie zu fahren. Aber na ja, Tag 2 war dann schon wesentlich besser für alle und es fing an Spaß zu machen. Leider hat es dann unglaublich angefangen zu schneien und ab Tag 3 waren wir in unserem Nebenkaff eingeschneit weil die Straße nach Mittelberg wegen Lawinengefahr gesperrt war – bis Freitag. Da wurde es dann besser und die Schneefelder konnten abgesprengt werden. Was wie eine total Katastrophe klingt war jetzt sooo schlimm auch nicht. Steffen ist mit Linus (und teilweise Helena) auf der Piste am Hotel gefahren. Für Linus war das total super. Ich glaube nächstes Jahr braucht er keine ganze Woche Skikurs mehr. Ich habe es auch noch einmal probiert, aber für mich war das noch zu früh. Daher war damit dann mein Skifahr-Erlebnis beendet. Ich habe an einem Minihügel noch ein bisschen geübt aber so richtig hat das dann nichts mehr gebracht. Schade. Aber gut, ich will es dann nächstes Jahr nochmal versuchen. Ansonsten waren im Hotel prima verpflegt, die hatten Schneemobile aller Art und die Versorgung mit Frühstück und leckerem Abendessen war sichergestellt.
Nachdem die Straße am Freitag wieder freigegeben war, konnten wir am Samstag ohne Probleme nach Hause fahren. Die ersten zwei Kilometer waren schon „spannend“, weil noch viel Schnee lag und auf die Straße nur ein Auto passte, aber wir haben es geschafft und danach sind wir prima durchgekommen bis nach Hause.
…wir genießen unsere freie Zeit in vollen Zügen und freuen uns auf die kommenden Weihnachtstage! Und mein Weihnachtsgeschenk von Linus habe ich heute schon bekommen, er meinte vorhin zu mit voller Inbrunst: „Boah Mama, weißt Du eigentlich…wie lieb ich Dich hab?“
Was will ich noch mehr? Außer vielleicht, dass das immer so bleiben möge!
Ruck Zuck nachdem die gröbsten Schwierigkeiten nach der Einschulung überstanden waren, standen auch schon die Herbstferien an.
Die erste Woche haben Linus und Helena bei Ute & Wilfried verbracht und hatten da eine tolle Zeit. Auf jeden Fall haben wir zwei gut gelaunte, rosig wangige Kinder zurück erhalten mit denen wir dann frohen Mutes am Samstag Morgen in den Herbsturlaub fahren konnten.
Ich habe diesmal ein für uns „exotisches“ Reiseziel ausgesucht: Frankreich. Wir waren ja bisher keine Fans, aber es sollte in einen schönen Ferienpark – Villages Natures – in der Nähe von Paris und Eurodisney gehen. Kurz vorher kamen mir dann doch ein paar Zweifel, ob das so eine tolle Idee war, aber…war es! Es war ein toller Urlaub von dem die Kinder (wir aber auch) noch lange geschwärmt haben. Neben absolut grandiosem Spätsommer-Wetter (im Oktober) war die Anlage der Hammer und unser Appartement mit Blick auf dem See ein Traum. Wir hatten viel Zeit für die Kinder, waren in dem tollen Erlebnisbad schwimmen, auf In- und Outdoor-Spielplätzen und sind Familienfahrrad und Bötchen gefahren. An zwei Tagen sind wir raus aus dem Park – ins Disneyland und nach Paris.
Disneyland hat den Kindern nach erstem Befremden (die Parade war jetzt nicht unbedingt was für die Beiden) für Begeisterung gesorgt. Natürlich vor allem bei Linus, der spätestens bei den Star Wars-Attraktionen, aber auch schon in der Piratenhöhle alles total cool fand. Helena hatte im Dunkeln schon noch Angst und sie durfte die meisten Fahrgeschäfte leider nicht fahren. Also steht schon fest: in ein paar Jahren kommen wir wahrscheinlich nochmal!
Nach Paris wollte ich gerne und wir sind mit dem Regionalzug sogar relativ stressfrei reingekommen. Wir sind direkt am Arc de Triomphe ausgestiegen und den haben wir dann auch direkt bestiegen nachdem klar war, dass beim Eiffelturm keine Chance besteht. Den Tour d‘Eiffel haben wir uns dann aber auch noch aus der Nähe angesehen und anschließend haben wir eine schöne Bootstour auf der Seine gemacht bei der wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Paris zumindest mal vom Weitem gesehen haben. Danach hat es den Kindern auch gereicht mit Sightsseing, aber sehr schön war es! Wie der gesamte Urlaub, von dem die Kinder in Schule und Kindergarten begeistert berichtet haben und nach ein paar Tagen zu Hause meinte Helena: „Ich will wieder Frankreich“…und ich kann ihr nur zustimmen: ich will auch wieder Frankreich!
Linus Geburtstag haben wir diesmal in zwei Etappen gefeiert. Zum einen mit der Familie und ein paar Freunden (Julian und Hendrik mit Schwestern) beim klassischen Kaffee & Kuchen-Nachmittag.
Und zum anderen mit den neuen Schulkumpels (+ Eva) in der Dino Adventure World in Weiterstadt. Die Idee kam uns relativ kurzfristig – eigentlich wollten wir im Garten feiern. Ich hatte mir schon ganz viele Tipps und Spieleideen von einem Arbeitskollegen geben lassen. Aber ich habe dann doch kalte Füße gekommen und war mir nicht sicher, ob wir eine Meute von 7 Jungs gebändigt bekommen. Die Feier in der Dino Adventure World war dann auch genau das richtige. Die Jungs haben 4 Stunden lange getobt, Sklette ausgegraben, Gold gewaschen, sind gepaddelt und haben einen „echten“ Dino bestaunt, der da durch die Halle lief. Kurze Unterbrechungen gab es für Kuchen, Essen und Eis. Insgesamt eine gelungene Feier für Linus‘ ersten Geburtstag als Schulkind!