Linus‘ Sprech

Leider vergeht die Zeit soo schnell und irgendwie bin ich in den letzten Monaten aus verschiedenen Gründen nicht mehr dazu gekommen etwas zu schreiben. Ich hoffe, das ändert sich jetzt wieder so dass ich demnächst wieder mehr von dem festhalten kann, was passiert – und das wird ja so einiges sein 😉

Heute geht es aber um Linus‘ Sprechfortschritte, die wirklich enorm sind. Es ist toll mitzuerleben wie so ein kleiner Mensch sprechen lernt. Nach den ersten einzelnen Wörtern haben wir uns über ein kurze Phase der Zwei-Wort-Sätze gefreut. Diese wurden dann aber schnell länger und mittlerweile spricht Linus schon in richtig vollständigen Sätzen. Ja, klar, es ist nicht immer alles in der richtigen Reihenfolge – manchmal hat man den Eindruck man spricht mit Yoda („Mami, wach bin ich“, „Das trinken will ich“) – und es gibt immer mal wieder interessante Wortneuschöpfungen. Ich habe ein paar besonders lustige Aussagen und Wörter mitgeschrieben und werde diese hier so nach und nach ergänzen.

Willens- bzw. Unwillensbekundungen wurden eine zeitlang mit „ich willt nicht!“ zum Ausdruck gebracht, in einer etwas harmonischeren Phase ging dies über in „das wollen wir“.

Linus‘ Lieblingsworte drehen sich um alles was fahren kann: Begeisterung löst eigentlich fast jeder „Elkawelkallell“ (LKW) auf der Straße aus, aber auch Kartonmischer (Betonmischer) und sonstige Baufahrzeuge werden begeistert kommentiert.

Ein „Luftapom“ (Luftballon) ist jetzt nicht mehr zum fürchten, sondern wird begeistert bespielt.

Manches Wort wird überaus ökonomisch einfach für zwei Dinge benutzt – so ist „Bobkea“ sowohl die Paprika als auch das Bobby Car.

Ein „Pfüssel“ ist aber ganz eindeutig nur ein Pfirsich.

Eine zeitlang bestand unser Abend-Ritual darin, noch ein bisschen mit Linus „Raumpfiff“ (Raumschiff) zu gucken, hier gefallen ihm vor allem alle Szenen in denen das Raumpfiff von außen zu sehen ist und seine Lieblingsfigur ist Tuvork: „wo ist der Tuvork?“.

Und in der stetig wieder kehrenden Schnupfenphase hören wir sehr häufig „Meine Nase läuft raus“.

Mittlerweile kann man mit Linus auch schon über komplexere Dinge sprechen, so weiß er genau, dass er bald ein Schwesterchen bekommt:
„Die Mama hat einen ganz dicken Bauch. Da ist das Baby drin. Das Baby ist noch nicht fertig“
oder
„Meine kleine Schwester kommt bald rausgeblubbert“.

 

Veröffentlicht unter Linus

Mein Do-Do-Dot

Wir waren im Oktober für ein paar Tage bei meinen Eltern – bei Omi und Opa Gerd. Leider war der Anlass nicht ganz so schön, mein Vater musste wegen eines Bauchaortenaneurysmas operiert werden. Wir hatten für die Woche sowieso Urlaub, wollten aber eigentlich nach nach Hersbruck fahren, haben dann aber unsere Pläne geändert und sind ins Rheinland gefahren um meine Eltern ein wenig aufzumuntern. Wir hatten eine riesige Ferienwohnung in Overath-Steinenbrück, sogar mit Kamin und Garten. Wir waren bei schönem Wetter im bergischen Freilichtmuseum in Lindlar, in der Claudiustherme in Köln und bei nicht ganz so schönem Wetter im Kölner Zoo sowie in der City.

IMG_3418 IMG_3423 IMG_3430 IMG_3433 IMG_3434

Linus hat die unbekannte Ferienwohnung natürlich neugierig erkundet – groß genug war sie ja und genug zu sehen gab es auch. Aber seine absoluten Lieblingsgegenstände waren ein Korkenzieher und eine Plastikzange, die beide liebevoll mit „Mein Do-Do-Dot“ bezeichnet wurden.

Insgesamt waren es trotz des nicht-schönen Anlasses ein paar schöne Tage und da ich den Artikel mit erheblichen Verzug schreibe, kann ich auch verraten das mein Dad die OP zum Glück gut überstanden hat 🙂

Veröffentlicht unter Linus

Happy Birthday – 2 Jahre!

Lieber Linus,

vor kurzem bist Du zwei Jahre alt geworden und was soll ich sagen: die Zeit vergeht wie im Flug, es hat sich viel verändert und natürlich hast Du Dich verändert. Du bist nun kein Baby mehr, sondern schon ein richtiger kleiner Junge.

Zunächst zu den „Daten und Fakten“, denn zwei Tage nach Deinem Geburtstag waren wir bei der Kinderärztin zur U7 und demnach bist Du jetzt 91cm groß und wiegst 11,5 kg. Deine Augen sind nach wie vor blau, Deine Haare sind blond und immer noch ein wenig spärlich. Krank warst Du zum Glück in letzter Zeit nicht mehr ernsthaft, zwar hattest Du mal Durchfall, einen Schnupfen oder ein bisschen Husten, aber Du hast Dich immer wieder von selbst erholt und brauchtest nicht zum Arzt und auch keine Medikamente.

Du läufst mittlerweile richtig gut und schnell und hast auch keine große Lust mehr auf den Kinderwagen, lieber fährst Du Bobbycar („Bobeka“) und so langsam auch mit dem Laufrädchen, dass Du von Ute und Wilfried zum Geburtstag geschenkt bekommen hast. Außerdem hüpfst Du gerne von Stufen runter oder einfach nur so auf der Stelle. Du liebst Musik („Tik“) und tanzt gerne dazu („tanse“) – am liebsten natürlich mit uns zusammen. Außerdem begeisterst Du Dich für verschiedene Musikinstrumente, z. B. spielst gerne mit Papa am Keyboard oder bei Ute und Wilfried auf der Laute oder der Mundharmonika. Deswegen hast Du von Deiner Tante Kathlen zum Geburtstag auch eine Kindergitarre zum Musik machen und von Omi und Opa einen MP3-Player zum Musik hören geschenkt bekommen. Natürlich findest Du auch Autos und alle möglichen Gefährte ganz toll, allem voran das „Bobeka“ und sämtliche Rädchen und Wagen in der Kita (die morgens beim Ankommen erst einmal alle durchgefahren werden müssen) aber auch Spielzeugautos und seit neuestem ist auch Deine Eisenbahn ganz hoch im Kurs. Außerdem liebst Du „Terfos“ (Telefone) mit denen Du fleißig telefonierst und spielst mit dem iPad – das für Dich der „Fiete“ ist (so heißt ein Kinder-Spiel auf dem iPad) – Du kannst darauf schon toll puzzeln, Tiere erkennen und hast sogar das Alphabet per App geübt.

IMG_3333IMG_3103IMG_3102

Was Essen angeht bist Du eigentlich ziemlich unkompliziert – Du isst meistens das was wir auch essen. Besonders gerne natürlich Nudeln, Grillwürstchen und „Lokolade“. Du magst zum Glück aber auch Obst – vor allem Apfel und Weintrauben, Salat und Gemüse und sogar Oliven. Spezielle Trinkflaschen brauchst Du auch nicht mehr – Du kannst bereits prima aus dem Glas, der Tasse oder dem Becher trinken – und seit neuestem auch aus ganz normalen Flaschen – z. B. kleinen Wasserflaschen.

IMG_3379

Du wusstest ja schon immer ziemlich genau was Du willst. Aber mittlerweile hast Du schon Deinen richtigen kleinen Dickkopf und wehe es wird etwas nicht so gemacht wie Du es gerne hättest, dann wirfst Du Dich auch schon mal verzweifelt auf den Boden. Auch „meins“ und „deins“ ist Dir mittlerweile ein Begriff und wenn wir Besuch haben, verteidigst Du Dein Lieblingsspielzeug vehement in dem Du laut „MEINE“ rufst. Meistens bist Du aber recht diplomatisch und bietest ein Alternativ-Spielzeug an. Überhaupt gibst Du auch ab, z. B. Papa und mir von Deinem Obst oder Deinen Knabbereien – und bist je nach Gemütslage auch schon einmal sehr enttäuscht wenn wir nichts mehr möchten. Derzeit möchtest Du am liebsten alles „selber“ machen und bestimmen – essen und trinken sowieso, aber auch ins Auto und den Kinderwagen steigen, Zähneputzen, Hände waschen und trocknen, Eisenbahn aufbauen, … – eigentlich total schön, aber gelingt natürlich nicht immer, das gibt dann auch schon mal Geschrei. Manchmal merkst Du es aber auch selber und bittest um „Häse“ (Hilfe).

Du sprichst noch keine Sätze, sondern einzelne Wörter. Aber dafür schon richtig viele. Manchmal spielst Du Papagei und sprichst uns alles nach – auch die Sachen die Du eigentlich nicht hören und schon gar nicht nachsprechen sollst – z. B. „Mega-Geil“. Dafür kannst Du aber auch schon die Zahlen von 1-10 und viele Buchstaben des Alphabets benennen. Du nennst uns jetzt schon seit einiger Zeit Mama oder Mami und Papa und sagst auch Omi und Opa. Dich selbst nennst Du mittlerweile nicht mehr „Lio“ sondern „Linus“. Außerdem kennst Du schon ganz viele Tiere und man merkt das Dich manche Dinge richtig interessieren und faszinieren, z. B. die „Belle“ (Libelle) oder auch eine Geige in der Musik (Du hörst nämlich auch gerne klassische Musik). Du spielst jetzt auch schon mit anderen Kindern, z. B. in der Kita oder aus der Nachbarschaft und natürlich kennst Du auch deren Namen. Vor allem mit den Jungs aus der Nachbarschaft macht das Spielen besonders viel Spaß, insbesondere mit Matthis („Matthie“) spielst Du gerne, aber auch mit Amelie und Jonathan („Nonana“) machst Du begeistert Bobbycar-Wettrennen ums Haus.

IMG_3380IMG_3335

Deinen Geburtstag haben wir dieses Jahr richtig groß gefeiert nachdem der letzte Geburtstag ja eher klein gehalten war. An dem Tag Deines Geburtstags hast Du erst einmal in der Kita gefeiert. Ich habe dafür Krümmelmonster-Muffings für Dich und Deine Kita-Gruppe gebacken. Du durftest im Morgenkreis eine Krone tragen und hast sogar ein kleines Geschenk bekommen – ein Entdeckerglas: eine kleine Box mit Lupe in der man gefundene Dinge untersuchen kann.

IMG_3274

Zwei Tage später, am Freitag den 19.09. haben wir dann groß draußen im Innenhof unserer Wohnanlage in der Berliner Allee mit ganz vielen Kindern und Erwachsenen aus der Nachbarschaft (Jonathan mit Sonja, Jörg und Marlene, Konstantin mit Julia, Christoph und Leonard, Maarten mit Katharina und Olaf, Amelie mit Anita, Luna mit Michaela) aber auch mit Freunden aus Kita & Co. (Felix & Claire, Christoph & Kerstin, Robin & Sabrina ) und natürlich der Familie: beiden Omis und Opas sowie Kathlen, gefeiert. Das Wetter war noch richtig toll, so dass wir bis kurz vor Acht abends draußen spielen und feiern konnten. Ihr Kiddies habt Bobbycar-Wettrennen gemacht, mit Deinen Autos gespielt, seid über die Wiese getobt, habt im Sand gespielt, geschaukelt, gewippt und seid gerutscht. Wir Erwachsenen haben Euch dabei zugeschaut, haben Kuchen gegessen, Kaffee und später Bier getrunken, haben Mölkky gespielt, gequatscht und hatten genauso viel Spaß wie Ihr. Insgesamt war es ein richtig schöner Tag und wir hoffen das wir noch ganz viele Geburtstage mit Dir feiern dürfen, bevor es Dir zu peinlich wird Deine Eltern dabei zu haben.

Wir haben Dich auf jeden Fall ganz doll lieb und drücken Dich!

Deine Eltern Su & Steffen

IMG_3295

IMG_3303 IMG_3304 IMG_3302

Veröffentlicht unter Linus

Ostseeurlaub in der Nähe von Brasilien

Unseren diesjährigen Sommerurlaub haben wir ganz unexotisch an der Ostsee verbracht. Ursprünglich wollten wir nach Schweden, zu einer Hochzeit von Freunden, aber die ganzen Erkältungen im Frühjahr haben uns dann doch so geschafft, das wir uns für was möglichst einfaches, entspanntes mit – falls notwendig – deutschsprachigen Ärzten – entschieden haben. Allerdings war ich Vorfeld schon etwas Verhalten in Sachen Vorfreude und habe gemerkt: Urlaub in Deutschland ist irgendwie nicht so richtig Urlaub. Die Fahrt an die Ostsee war dann auch anstrengend (vor allem die schlechte Laune einiger Herren in der Familie), obwohl wir an zwei Tagen gefahren sind. Aber Freitags mittags losfahren war halt auch nicht die beste Wahl. Nun ja, wir haben es dann doch geschafft, am Samstag gegen 17:30 Uhr in Schönberger Strand anzukommen. Zunächst war die Stimmung hier noch nicht überschwänglich: Steffen war die Wohnung zu groß, der Ort zu klein und die Leute zu dick. Mir war die Ostsee zu ruhig, der Strand zu schmal und bei Ankunft waren es nur 17 Grad – aber immerhin mit Sonne. Nachdem wir dann die nervige Anfahrt endlich alle verdaut hatten, wurde es wettermäßig auch richtig schön, so dass mein sorgfältig recherchiertes Alternativprogramm kaum genutzt wurde und wir vor allem viel am Strand waren. Und wir konnten mit jedem Tag mehr Klamotten ablegen 🙂

 

Linus hat es unabhängig vom Gemecker der Eltern glaube ich von Anfang an gefallen. Er hat stundenlang am Strand im Sand gespielt und gematscht, konnte an der Seebrücke frei rumlaufen ohne das irgendwelche Autos kamen und hat sich auf der Wiese rum- und den Deich runtergerollt. Die Ostsee war ihm praktischerweise zu kalt, daher mussten wir ihn auch nicht ständig vom Wasser fernhalten. Das Wasser mussten wir ihm immer in Gießkannen und Eimern holen, dazu kam er mit beidem in der Hand zu unseren Handtüchern gelaufen, hat uns mit großen blauen Augen angeschaut und so lange mit zunehmender Verzweiflung: „wasseeee“, „wasseeee“ gerufen, bis sich einer von uns erbarmt hat ihm alle Eimer und Kannen wieder aufzufüllen. Mit steigenden Temperaturen haben wir ihm dann ein Loch mit Zugang zum Meer gegraben, in dem er mit dem Wasser und dem nassen Sand nach Herzenslust rummatschen konnte. Wenn er das so ca. 2 Stunden gemacht hat, war auch der Mittagsschlaf kein Problem mehr – meistens haben wir ihn hingelegt und die Augen fielen direkt zu – die gute Ostsee-Luft wirkt da Wunder!

IMG_2899

So ganz nebenbei war ja auch WM, was wir bei der Urlaubsplanung überhaupt nicht berücksichtigt hatten. Nach einigen netten Gemeinschafts-Events zu Hause fanden wir es schon schade, fast die gesamte WM im Urlaub zu erleben. Aber auch da hat sich ein tolle Lösung gefunden. Für die frühen Spiele waren wir am Strand von Brasilien – dem Nachbarort, der zwischen Schönberger Strand und Kalifornien liegt 😉 Dort befand sich das „inoffizielle WM-Studio“ vom ARD Morgenmagazin und ein toller Public Viewing Strand mit Sandspielzeug für die Kiddies und Liegestühlen und Bier für die Eltern. Das war echt toll! Die späten Spiele haben wir in einem Tapas-Laden geschaut, was auch sehr sehr nett war, und bei dem Spiel Deutschland vs. Brasilien, dass ja 7:1 für Deutschland ausging, auch sehr exzessiv, da für jedes deutsche Tor ein Schnaps aufs Haus gereicht wurde…

IMG_2749 IMG_2751 IMG_2816 IMG_2815

An den Tagen, die nicht ganz so warm und sonnig waren, waren wir in Kiel auf der Kieler Woche und Laboe – das Marinedenkmal und das dort ausgestellte U-Boot besichtigen – was auch sehr schön war. Außerdem sind wir mit einer alten Museumseisenbahn von Schönberger Strand (vom Museumsbahnhof) bis nach Schönberg gefahren. In der zweiten Woche war es zwar schön, aber teilweise heftig windig. Daher sind wir ins „Landesinnere“ an den Selenter See gefahren – was wirklich traumhaft war. Ein fast einsamer Badestrand aus Wiese und Sand, ganz klares Wasser und ein toller Ausblick – richtig schön. Hier ist Linus dann auch mal ins Wasser gegangen und hat das erste Mal die Schwimmflügel ausprobiert.

Insgesamt war es also – trotz holprigem Anfang – ein sehr gelungener und schöner Urlaub. Wir haben uns alle gut erholt und auch die Rückfahrt war nicht annähernd so ätzend wie die Hinfahrt, weil wir Freitags abends losgefahren und nach einer Zwischenübernachtung in Göttingen am Samstag morgen weiter gefahren sind, so dass wir Mittags in Darmstadt waren – ohne einen einzigen Stau 🙂

Meyers go Camping

Ich weiß nicht wie, aber irgendwie kam Steffen auf die Idee mal mit der ganzen Family zelten zu gehen. Unsere Camping-Versuche waren bisher ja eher so la la ausgefallen, aber wir wollten es dann doch noch mal wissen. Natürlich musste erst einmal das entsprechende Equipment bestellt werden: Camping-Grill, Gaskocher, Kochgeschirr, Sporks (ein Mischung aus Gabel und Löffel (Fork and Spoon), eine Kühltasche, ein Solarladegerät, ein neuer Rucksack…

Nachdem dann alles angekommen war, konnte es losgehen. Da es uns ja um das Zelten an sich ging, sind wir ganz in der Nähe geblieben und im Fischbachtal zu dem Campingplatz „Odenwaldidyll“ gefahren. Und der Platz ist in der Tat ein Idyll – von Bäumen umgeben, mit Naturschwimmbad und sehr schönen Plätzen auf denen die Zelte und Wohnwagen nicht press an press stehen. Wir hatten den besten Platz überhaupt: den ganzen Tag Schatten (an dem Wochenende waren es 30 Grad), bei Bedarf Strom-Anschluss und ein Waschbecken in der Nähe, außerdem sehr nahe an Kiosk, Klo und Dusche – also einfach toll.

 

Ja, und das Zelten hat dann tatsächlich Spaß gemacht, wir sind den ganzen Tag an der frischen Luft gewesen, Linus ist auf dem Spielplatz gefühlte 500 Mal das Klettergerüst hochgeklettert und gerutscht. Das Schlafen gehen war dann auch kein Thema mehr und Steffen und ich haben dann noch im Kerzenschein vor dem Zelt gesessen – sehr romantisch! Zu essen gab es natürlich stilecht Ravioli aus der Dose! Die Nacht war dann zwar recht kurz, das lag aber vor allem an unseren Nachbarn, die noch bis spät in die Nacht draußen saßen und am nächsten Morgen um 06:00 Uhr schon wieder das erste Pläuschchen halten mussten. Um 06:30 Uhr war Linus dann auch wach und hat erst einmal den Zeltplatz wach gesungen. Geschieht Euch recht 😉

Insgesamt war es aber trotz der kurzen Nacht sehr schön und eine Wiederholung ist fest eingeplant. Mittlerweile haben wir auch das Aldi-Familienzelt und damit unsere Camping-Ausstattung weiter aufgepimpt 🙂

Veröffentlicht unter Urlaub

Ein multilingualer Gagagagageiiii

Wir haben schon länger nichts mehr geschrieben. Vielleicht sind wir ein wenig dadurch entschuldigt, dass die letzen Monate ja schon ganz schön anstrengend waren. Aber jetzt ist es doch mal wieder Zeit ein wenig von Linus Fortschritt zu berichten.

Ich hatte ja bereits in einem früheren Beitrag geschrieben, dass Linus anfängt zu sprechen. Ja, und das entwickelt sich natürlich weiter. Nach den ersten zaghaften Wörtern mit der starken Dominanz von „NEI“ (die leider derzeit wieder herrscht), sind etliche Begriffe dazugekommen.

Vor allem die vielen Tiere die er in seinen diversen Büchern sieht (Linus LIEBT Bücher im Moment): Mau (Maus), Wauwau (Hund), Kuh, Mau (Katze), kann er unterscheiden und benennen (und wenn wir einen „echten“ Hund sehen wird der auch freudig mit „Wauwau“ begrüßt). Auch sein Lieblings-Obst und -gemüse kann er benennen: Namanaaaa (Banane), Appel (Apfel), Gurkeeee! Und natürlich die Familienmitglieder: Mama, Papa, Lio (Linus), Uteee, Opa, Oma, Opa (Opa ist zweimal besetzt, Wilfried ist noch zu schwer – wir habens versucht 😉 und Kathlen – das spricht er irgendwie anders aus, kann ich aber gerade nicht „korrekt“ wiedergeben.

Aber neben einzelnen Wörtern spricht Linus jetzt auch schon richtig nach. Wie ein Papagei (Gagagei) nämlich. Und das nicht nur auf Deutsch sondern wohl auch auf Englisch, wie die bilinguale Erzieherin aus seiner Kita-Gruppe berichtet. Daher begrüßt Linus auch alle freundlich mit einem „Hallo“, verabschiedet sich aber bevorzugt mit „Bye Bye“ 🙂

Veröffentlicht unter Linus

Nei!

Seit Mitte Januar hast Du wieder einen sehr deutlichen Entwicklungssprung gemacht – Du kommuniziert jetzt ganz anders mit uns und beginnst die ersten Worte zu sprechen.

Vor allem machst Du mittlerweile Deinen Willen sehr deutlich kund. Auch wenn es sicherlich schöner gewesen wäre, das erste Wort wäre Mama oder Papa oder von mir aus auch Auto oder Ball gewesen, es war „nein“, bzw. in Linus-Sprech: NEI!!! Teilweise in Verbindung mit einem heftigem Abwinken und Kopfschütteln. NEI!!! wird recht vielfältig eingesetzt: „Möchtest Du Apfel?“ „NEI“, „Linus ich muss Dich wickeln.“ „NEI, NEI, NEI“, usw.

Was jetzt so negativ klingt, kann man auch positiv sehen wie uns ein Gedicht im Arche Kinderkalender 2014 zeigt, hier heißt es: „Das allererste Wort war Nein. Es kann ja gar nicht anders sein. Das Ja lässt alles wie es war, doch Nein schafft Neues wunderbar.“

Es ist auch nicht beim NEI geblieben. Schnell haben sich der Bau (Baum), das Buu (Buch), hei (heiß), der Ball, der Houhou (Hund), au (auf) und tschu (zu) dazugesellt.

Auch wenn die Anzahl der Wörter langsam steigt, zeigt sich in vielen kleinen Situationen dass Du fast alles was wir sagen verstehst, z. B. sammelst Du schon wieder die Bausteine auf, die Du vorher in der ganzen Wohnung verteilt hast wenn man es Dir sagt. Aber Du zeigst auch schon deutlich dass Du z. B. Hunger hast, entweder bringst Du Deine Knabber-Box die Du aus der Wickeltasche oder irgendwo runter geholt hast, oder Du ziehst uns in die Küche und deutest mit einem bestimmten DA! DA! DA! auf die Arbeitsfläche oder setzt Dich mit vorwurfsvollen Blick auf Deinen Hochstuhl (auf den Du jetzt auch schon selbst kletterst seitdem wir das Essbrett abmontiert haben). Manchmal sind die Eltern halt nicht schnell genug! Ähnlich funktioniert das auch wenn Du Durst hast. Ganz selten, aber auch das kommt vor, bist Du so müde, dass Du Dich quasi selbst ins Bett bringst. Dann zeigst Du aufs Bett (oder sagst bei Ute und Wilfried „Be“). Wenn man Dich dann ins Bett legt, schläfst Du auch sofort ein.

Wir sind auf jeden Fall gespannt wie es weitergeht und freuen uns über jedes neues Wort von Dir!

 

 

Veröffentlicht unter Linus

Happy Birthday Linus!

Lieber Linus,

jetzt bist Du schon ein Jahr alt und die Zeit mit Dir ist vergangen wie im Flug. Du bist kräftig gewachsen und hast Dich toll entwickelt. 76 cm bist Du groß und wiegst nun 9,6 kg (wir waren erst vor ein paar Tagen beim Arzt zur U6, dort bist Du „vermessen“ worden, ansonsten wüsste ich das nicht so genau). Du hast 8 Zähnchen, immer noch blaue Augen und noch nicht ganz so viele Haare, aber die kommen so langsam und sind blond.

Du läufst jetzt schon ein paar Schritte immer mal wieder ohne Hand, aber so richtig traust Dich noch nicht. Erzählen tust Du auch schon viel, allerdings in Deiner eigenen Sprache, so dass wir Dich nicht immer verstehen. Aber Du zeigst bereits auf Dinge und sagst „DA!“, wenn Dir etwas gefällt – Licht und Seifenblasen zum Beispiel.

Mittlerweile isst Du fast normales Essen. Zwar magst Du Brei & Co. auch noch ganz gerne – vor allem Obstbrei in sämtlichen Varianten – aber eigentlich möchtest Du lieber selbst essen. Das klappt vor allem mit den Fingern ganz gut, mit Gabel oder Löffel eher noch nichts so 😉 Am liebsten isst Du – neben Obst – Nudeln, gerne mit Hackfleisch und Tomatensauce, aber auch Gemüse, Reis, CousCous, Kartoffeln…eigentlich alles, mir fällt kaum was ein, was Du nicht magst. Wenn Du mal nicht so viel essen möchtest, ist das eher tagesformabhängig und meistens haust Du dann am nächsten Tag umso mehr rein.

Wir sind erst vor ein paar Tagen aus dem Urlaub von Mallorca zurück gekommen. Du bist also das erste Mal geflogen und warst zum ersten Mal am Meer. Das Fliegen hat Dich wenig beeindruckt, auf dem Hinflug hast Du mal aus dem Fenster gesehen, fandest das aber nur mäßig spannend. Dafür hat es Dich genervt das Du die ganze Zeit auf unserem Schoß sitzen solltest und bist ganz schön zappelig geworden. Aber das Meer und der Strand haben Dir richtig gut gefallen, Du bist mit großen Schritten an Papas Hand durchs Wasser gewatet, hast im Sand gewühlt und im Wasser geplanscht.

Außerdem warst Du auf Deinem ersten Kindergeburtstag eingeladen, einer Deiner „Pekip-Kollegen“ ist 1 Jahr alt geworden und Du hast Dich prächtig im Bällebad im Garten amüsiert.

Deinen eigenen Geburtstag haben wir im Kreise der Familie gefeiert, eben weil wir gerade erst aus dem Urlaub zurückgekommen sind. Das war aber auch sehr schön: von Kathlen hast Du ein himmelblaues Bobby-Car bekommen, Ute und Wilfried haben Dir einen Schaukel-Drachen geschenkt, Omi Veronika und Opa Gerd haben Dir Geld geschickt damit Du Dir etwas aussuchen kannst (oder wir Dir etwas aussuchen können 😉 Auch wenn wir nur in kleiner Runde waren haben wir Luftschlangen und Girlanden aufgehängt, Luftballons aufgeblasen und es gab ganz viel Kuchen von Oma Ute!

Morgen beginnt für Dich und uns ein ganz neuer Abschnitt, dann fängt nämlich die Eingewöhnung in der Krippe „Wilde Hummeln“ an. Ich bin schon sehr gespannt wie es Dir dort gefällt und wie es sein wird Dich nicht mehr den ganzen Tag um mich zu haben. Es war nämlich ein schönes erstes Jahr mit Dir! Auch wenn es nicht immer einfach und manchmal sogar anstrengend war, habe ich gerne die Zeit mit Dir verbracht, Deine Fortschritte beobachtet und festgehalten und mich über Dich und Deine Schlingeleien gefreut. Aber ich denke auch die Kita ist wichtig für Dich. Du wirst viel mit anderen Kindern spielen und von ihnen lernen, ganz viel tolles Spielzeug und neue Spiele entdecken und viele Dinge mit Deinen Erzieherinnen unternehmen, die ich wahrscheinlich nie mit Dir gemacht hätte. Und ich muss dann ja auch bald wieder arbeiten gehen. Bis Mitte November ist Steffen noch zu Hause kann nachmittags dann ganz viel mit Dir unternehmen und ich arbeite ja auch erst einmal nur drei Tage, habe also auch noch ganz viel Zeit für Dich. Aber es wird schon anders werden…

In diesem Sinne drücke ich Dich mit einem lachenden und einem weinenden Auge, freue mich darüber dass Du so schnell wächst und die Welt entdeckst, trauere aber auch unserer gemeinsamen Zeit zu Hause hinterher.

Wir haben Dich ganz doll lieb, Linus!

Deine Eltern Susanne & Steffen

 

 

 

Veröffentlicht unter Linus

Sun is shining, the Weather is sweet…


…seit ein paar Wochen haben wir richtig tolles Sommerwetter. Nach dem eher durchwachsenen Frühling eine echte Wohltat, obwohl es manchmal schon zu warm ist, heute sind es z. B. 34 Grad.

 

Bei den Temperaturen muss man sich entweder ein schattiges Plätzchen im Park oder die Nähe von Wasser suchen.

 

Daher sind Linus und ich in den letzten Wochen schon öfter bei Ute und Wilfried gewesen, um im Garten im Planschbecken Abkühlung zu suchen.

So luftig wie möglich...

 

Zusammen mit Steffen waren wir auch schon am Riedsee, der einen tollen Badestrand hat und am Rhein bei Gernsheim.

Auch bei meinen Eltern haben wir uns viel auf der Terasse aufgehalten und Linus hat in der Wäschewanne gebadet.

Aber wo auch immer, wir genießen die Sonne und das schöne Wetter…entweder zu zweit, aber am liebsten zu dritt!

 

Happy 9 Monate Linus!

Wieder ist ein Monat vorbei und Du bist heute 9 Monate alt.

Du krabbelst jetzt schon richtig flink durch die Wohnung und wir mussten noch ein paar mehr Sachen und vor allem Pflanzen vor Dir in Sicherheit bringen. Du bist neugierig wie eh und je und jetzt kommst Du auch fast überall hin. Natürlich interessierst Du Dich nach wie vor für die Dinge, die wir Dir verboten haben. Obwohl Du schon sehr genau weißt wo Du dran gehen darfst und woran nicht. Bei neuen Sachen schaust Du Dich meistens kurz um und suchst die Bestätigung ob es o.k. ist damit zu spielen oder ob von uns Protest kommt. Bei verbotenen Dingen machst Du das nicht, damit man es Dir gar nicht erst verbieten kann. Schimpfe ich (klar, meistens schimpft die Mama) dann doch, zuckst Du schuldbewusst zusammen und schaust mich mit großen blauen Augen an, die mich fragen, ob Du nicht vielleicht doch ausnahmsweise mal bitte bitte damit spielen dürftest. Echt schwierig da hart zu bleiben. Außerdem ziehst Du Dich an Stühlen, TV-Möbeln, der Couch, Schubladen und Menschen hoch und stehst schon richtig gut. Vielleicht kannst Du ja mit einem Jahr schon laufen, wer weiss? Richtig Spass macht es mit Dir auf unserem großen Doppelbett rumzutoben. Du wirfst Dich selbst oft mit dem Gesicht auf die Matratze, weißt also ganz genau das es hier weich ist und Du das machen kannst. Auf jeden Fall haben wir immer viel zu lachen, wenn wir zu Zweit oder zu Dritt auf dem Bett rumwirbeln.

Du ißt jetzt 4 Mal am Tag Brei und derzeit sind wir im Abstillprozess, d.h. ich stille Dich auch nachts nicht mehr wenn Du wach wirst. Aber das erst seit 2 Tagen, ich hoffe wir halten das weiter durch. Ansonsten klappt das mit dem Essen jetzt mittlerweile echt ganz gut. Klar, gibt es nach wie vor Tage mit weniger Appetit und manchmal hast Du keine Lust mehr auf ruhig sitzen, aber im Großen und Ganzen isst Du gerne Deinen Brei. Am liebsten Obstbrei, Gemüsebrei – lieber mit Fleisch, ist o.k. Sehr sehr gerne isst Du schon von unserem Essen mit, da würdest Du am liebsten alles probieren. Das werden wir jetzt nach und nach weiter ausbauen.

Schlafen war in den letzten Wochen leider eine echte Katastrophe, Du hast Schwierigkeiten einzuschlafen und wirst teilweise nachts sehr oft wach. Und auch dann fällt Dir das Einschlafen sehr schwer. Steffen hat sogar fast 2 Wochen im Arbeitszimmer auf dem Boden geschlafen und am Wochenende haben wir Schichtdienst eingeführt – ich habe die Nächte übernommen und am frühen Morgen habe ich Dich dann an Steffen übergeben, damit ich ein wenig Schlaf nachholen konnte. Auch hier hoffen wir auf Besserung durch das Abstillen. Vielleicht isst Du dann tagsüber mehr und wirst nachts nicht mehr wach?

Das Wetter war in den letzten Wochen sehr wechselhaft, aber seit ein paar Tagen wird es jetzt endlich richtig sommerlich. Heute waren wir schon mit zwei anderen Muttis im Park, haben auf der Wiese gesessen und das tolle Wetter genossen.

Leider ging es uns allen Dreien gesundheitlich in den letzten Wochen nicht gut, ständig war einer oder auch mehrere von uns erkältet. Das hat neben dem Schlafmangel ganz schön an uns gezehrt, aber auch hier geben wir die Hoffnung auf bessere Zeiten nicht auf.

So langsam denke ich öfter an die Zeit nach meiner Elternzeit, sooooo lange ist das jetzt nicht mehr hin. Derzeit ist geplant, dass ich am 07. Oktober wieder arbeiten gehe. Ab Mitte August hat Steffen dann Elternzeit und ich freue mich schon auf die Wochen zu Dritt. Im August möchten wir für ein paar Tage nach Hamburg fahren und Ende August geht es dann für zwei Wochen nach Mallorca – Dein erster Urlaub am Meer! Wir freuen uns auf jeden Fall auf ganz viel Familienzeit zu Dritt.

In Liebe,

Su & Steffen (Mama & Papa)

 

 

 

Veröffentlicht unter Linus